Letztes Update:
20201103170649

16:54
03.11.2020
Trump hat schon im August gefordert, dass das Resultat in der Wahlnacht feststehen müsse, "nicht Tage, Monate oder sogar Jahre später!" Seine Gegner treibt die Sorge um, dass der Präsident sich auf der Basis von Teilergebnissen schon in der Nacht zum Sieger erklären könnte, sollte er dann vorne liegen. Trump schürt zudem seit Monaten Zweifel an der Legitimität der Wahl. Auch wenn es keine Beweise für den von ihm beschworenen Betrug per Briefwahl gibt: Trump hat offengelassen, ob er das Wahlergebnis anerkennen wird.

16:50
03.11.2020
Joe Biden ist auf dem Weg nach Philadelphia - er hat angekündigt, im umkämpften "Swing State" Pennsylvania bis zuletzt um Stimmen zu kämpfen.

Foto: Carolyn Kaster/AP/dpa

16:42
03.11.2020
Für Sorgenfalten bei vielen Beobachtern sorgt, dass Trump seine Anhänger monatelang und ohne jeden Beleg darauf eingeschworen hat, dass nur Betrug seinen Sieg verhindern könne. "Die einzige Möglichkeit, wie sie uns diese Wahl wegnehmen können, ist, wenn das eine manipulierte Wahl ist", sagte er beim Nominierungsparteitag seiner Partei im August.
Dass Trump im Fall seiner Niederlage eine friedliche Machtübergabe nicht zusichern wollte, hat selbst enge Verbündete wie den Mehrheitsführer seiner Republikaner im Senat, Mitch McConnell, auf den Plan gerufen. McConnell sah sich bemüßigt, mitzuteilen: "Es wird einen geordneten Übergang geben, so wie es seit 1792 alle vier Jahre der Fall war."