Für Sorgenfalten bei vielen Beobachtern sorgt, dass Trump seine Anhänger monatelang und ohne jeden Beleg darauf eingeschworen hat,
dass nur Betrug seinen Sieg verhindern könne. "Die einzige Möglichkeit, wie sie uns diese Wahl wegnehmen können, ist, wenn das eine manipulierte Wahl ist", sagte er beim Nominierungsparteitag seiner Partei im August.
Dass Trump im Fall seiner Niederlage eine friedliche Machtübergabe nicht zusichern wollte, hat selbst enge Verbündete wie den Mehrheitsführer seiner Republikaner im Senat, Mitch McConnell, auf den Plan gerufen. McConnell sah sich bemüßigt, mitzuteilen: "Es wird einen geordneten Übergang geben, so wie es seit 1792 alle vier Jahre der Fall war."