Letztes Update:
20210111173548

Trump sichert sich Mehrheit der Stimmen in Alaska

16:04
11.11.2020
US-Präsident Donald Trump hat sich nach Prognosen von Fernsehsendern die Mehrheit im Bundesstaat Alaska gesichert. Das ging am Mittwoch aus übereinstimmenden Vorhersagen der Sender CNN und NBC auf Grundlage der bisherigen Stimmauszählungen und Wählerbefragungen hervor.

Insgesamt steht der demokratische Kandidat Joe Biden als Wahlsieger fest, mit 279 Stimmen für die Wahlversammlung im Dezember. Mit Alaska liegt Trump nun bei 217 Stimmen. Für die Mehrheit reichen 270 dieser Wahlleute.

Alaska gilt als sichere Bastion der Republikaner. Die drei Wahlleute des dünn besiedelten Staates am nordwestlichsten Rand der USA gingen bereits 2016 mit einer deutlichen Mehrheit an Trump. Auch alle Umfragen sahen den Republikaner erneut in Führung.

Sarah Cames

Bidens Vorsprung schrumpft in Arizona und wächst in Georgia

14:30
11.11.2020
Auch acht Tage nach der Präsidentschaftswah ist die Auszählung der Stimmen noch nicht abgeschlossen. Bei der Aktualisierung der Ergebnisse kam es am Mittwoch zu kleineren Verschiebungen der bisher absehbaren Mehrheitsverhältnisse.

Abgesehen von Alaska sind in allen Staaten mindestens 98 Prozent der Stimmen ausgezählt. Hier ein Überblick über die Zwischenstände in denjenigen US-Staaten, die noch ohne Entscheidung oder besonders umstritten sind.
  • Georgia (16): Bidens Vorsprung vergrößert sich am Mittwoch auf gut 14.100 Stimmen. Das bedeutet 49,5 Prozent für Biden und 49,2 Prozent für Amtsinhaber Donald Trump. Eine Neuauszählung in dem Staat wurde wegen des knappen Ergebnisses bereits angekündigt.
  • North Carolina (15): Hier führt Trump mit rund 74.900 Stimmen Vorsprung und hält einen Anteil von 50,0 Prozent. Biden hat 48,7 Prozent.
  • Arizona (11): Der zu Beginn der Auszählung deutliche Vorsprung für Biden schrumpft am Mittwoch weiter auf zuletzt 12.813 Stimmen. Das sind 49,4 Prozent für Biden und 49,0 Prozent für Trump.
  • Alaska (3): Bei Auszählung von etwa 71 Prozent der Stimmen hat Trump einen klaren Vorsprung von mehr als 46.500, etwas geringer als am Vortag. Zum jüngsten Zwischenstand entfallen 56,9 Prozent auf den Amtsinhaber und 39,1 Prozent auf Biden.

Sarah Cames