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20210111173548

Kanadas Premierminister Trudeau telefoniert mit Biden

15:49
10.11.2020
Nach einer ersten Gratulation per Twitter hat Kanadas Premierminister Justin Trudeau dem neu gewählten US-Präsidenten Joe Biden auch persönlich per Telefon seine Glückwünsche überbracht. Trudeau sei weltweit der erste Staatschef gewesen, der mit Biden nach seinem Wahlsieg persönlich gesprochen habe, teilte das Team des kanadischen Premierministers in der Nacht zum Dienstag per Mitteilung mit.

Trudeau und Biden hätten bei ihrem Telefonat die Bedeutung der „einzigartigen Partnerschaft“ zwischen den USA und Kanada betont. Zudem hätten sie die künftige Zusammenarbeit beim Kampf gegen Corona-Pandemie und für eine nachhaltige Erholung der weltweiten Wirtschaft bekräftigt. Auch beim Kampf gegen den Klimawandel und Rassismus, bei der Migration und der weltweiten Sicherheitsstruktur freuten sich die beiden auf eine künftige Zusammenarbeit.

Die beiden hätten vereinbart, in engem Kontakt zu bleiben. Die Beziehung zwischen Kanadas liberalem Premierminister Trudeau und dem Republikaner Trump galt stets als angespannt.

Sarah Cames

Peinlicher Patzer bei Boris Johnsons Glückwünsche an Biden

15:42
10.11.2020
Peinlicher Start für die erhoffte „enge Zusammenarbeit“ zwischen Großbritannien und dem Biden-Team: In einer Twitter-Grafik, mit der der britische Premier Boris Johnson dem frisch gewählten Präsidenten Joe Biden gratulierte, waren im Hintergrund des Textes noch Teile einer alternativen Fassung für den abgewählten Donald Trump erkennbar. Ein britischer Regierungssprecher bestätigte den Ausrutscher, über den sich aufmerksame Twitter-Nutzer in ihren Reaktionen lustig machten. Der ursprüngliche Tweet wurde inzwischen entfernt und ersetzt.

Es habe einen „technischen Fehler“ gegeben, hieß es am Dienstag aus der Downing Street. Zwei Versionen der Textgrafik seien vorbereitet gewesen - in der veröffentlichten Version seien noch Teile der Trump-Fassung unterlegt gewesen. Der Republikaner Trump galt als enger Verbündeter von Johnson und Wunschkandidat von dessen Regierung.

Sarah Cames