Das Wahlkampfteam von US-Präsident Donald Trump hat sich am Freitag weiter optimistisch gezeigt. Nachdem Herausforderer Joe Biden in vier noch offenen Bundesstaaten in Führung lag, erklärte der Leiter der Rechtsabteilung von Trumps Team, Matt Morgan: „Diese Wahl ist nicht vorbei.“ Die Prognosen von Wahlsiegen Bidens in Pennsylvania, Georgia, Nevada und Arizona beruhten auf Ergebnissen, die noch lange nicht vollständig seien.
„Sobald die Wahl abgeschlossen ist, wird Präsident Trump wiedergewählt sein“, so Morgan.
In Pennsylvania habe es „viele Unregelmäßigkeiten“ gegeben, hieß es in einer schriftlichen Erklärung. So seien Freiwillige des Trump-Teams am Zugang zur Stimmenauszählung gehindert worden. Die Staatssekretärin von Pennsylvania, Kathy Boockvar, hatte am Donnerstag gesagt,
Vertreter beider Kandidaten und Parteien seien für die Stimmenauszählung registriert worden und dabei anwesend.
In Georgia werde es eine Neuauszählung der Stimmen geben, kündigte der Leiter von Trumps Rechtsabteilung an. „Wir sind zuversichtlich, dass wir Stimmzettel finden, die ordnungswidrig gesammelt wurden.“
In Nevada seien Tausende von Briefwahlstimmen ordnungswidrig abgegeben worden. Und in Arizona werde Trump die Mehrheit erzielen -
„trotz der unverantwortlichen und irrtümlichen“ Meldungen über eine Mehrheit für Biden in diesem Staat.
Sarah Cames