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20210111173548

Biden geht in Pennsylvania in Führung

14:02
06.11.2020
Pennsylvania ist mit seinen 20 Wahlleuten derzeit der umkämpfteste US-Bundesstaat im Präsidentschaftsrennen. Nun hat Biden in dem wichtigen Staat die Führung übernommen. Der Demokrat führt demnach nun in vier der sechs ausstehenden Staaten:
  • Pennsylvania (20): 95 Prozent ausgezählt, 49,4 Prozent (Biden) zu 49,3 Prozent (Trump)
  • Georgia (16): 99 Prozent ausgezählt, 49,4 Prozent (Biden) zu 49,4 Prozent (Trump)
  • Arizona (11): 90 Prozent ausgezählt, 50,1 Prozent (Biden) zu 48,5 Prozent (Trump)
  • Nevada (6): 89 Prozent ausgezählt, 49,4 Prozent (Biden) zu 48,5 Prozent (Trump)

Von den rund 31.400 Wahlzetteln, die in den letzten Stunden in Pennsylvania ausgezählt und nun veröffentlicht wurden, gingen 27.390 Stimmen (87 Prozent) an Biden. Nur rund 3.760 Wähler hatten ihre Stimme für Trump abgegeben. Biden liegt in dem Bundesstaat nun rund 5.500 Stimmen vor Trump.

Sollte Joe Biden den Staat Pennsylvania gewinnen, hätte er das Rennen um die Präsidentschaft mit 273 Wahlleuten für sich entscheiden. Auch Präsident Trump muss den Staat gewinnen, um sich eine zweite Amtszeit zu sichern - zusätzlich bräuchte er jedoch noch drei weitere Bundesstaaten.

Sarah Cames

Biden baut Vorsprung in wichtigen Staaten weiter aus

13:41
06.11.2020
Auch drei Tage nach der Wahl ist das Rennen in sechs US-Bundesstaaten weiterhin offen. Biden baut seine Führung allerdings weiter aus: Nachdem er gegen 10 Uhr luxemburgischer Zeit die Führung in Georgia (16) übernahm, liegt der Demokrat auch in den Staaten Nevada (6) und Arizona (11) mit einem Abstand von rund 11.500 (+0,9 Prozent), beziehungsweise 47.000 (+1,5 Prozent) Stimmen vorne.

In dem umkämpften Bundesstaat Pennsylvania (20) liegt Trump weiterhin an der Spitze, auch wenn sich sein Vorsprung in den vergangenen 24 Stunden verschmälert hat. Mit rund 18.000 Stimmen liegt der Republikaner dort derzeit rund 0,3 Prozentpunkte vor Biden. Aus Pennsylvania soll es laut CNN bald neue Auszählungsergebnisse geben.

In North Carolina (15) liegt Trump mit rund 76.000 (1,4 Prozent) Stimmen vor Biden. In Alaska (3) steht die Auszählung erst bei rund 47 Prozent, doch Trump führt in dem Bundesstaat mit einem weiten Abstand von 62,9 Prozent zu 33 Prozent für Biden.

Sollte Trump in North Carolina, Alaska und Pennsylvania halten und gewinnen können, hätte er 251 Wahlleute hinter sich. Weitere 19 Wahlleute würden dem Präsidenten dann noch zum Sieg fehlen. Er müsste demnach in mindestens zwei Staaten wieder die Führung übernehmen, etwa in Georgia (16) und Nevada (6), oder in Georgia (16) und Arizona (11).

Sarah Cames