Letztes Update:
20210111173548

Die ausstehenden Staaten in der Übersicht

15:30
04.11.2020
Joe Biden in Führung
  • Wisconsin (10): 97 Prozent ausgezählt, 49,4% zu 48,8%
  • Michigan (16): 90 Prozent ausgezählt, 49,3% zu 49,1%
  • Nevada (6): 86 Prozent ausgezählt, 49,3% zu 48,7%
  • Arizona (11): 86 Prozent ausgezählt, 51% zu 47,6%
  • Maine (4): 73 Prozent ausgezählt, 54,5% zu 42,3%

Donald Trump in Führung

  • Alaska (3): 36 Prozent ausgezählt, 61,4% zu 34,7%
  • Pennsylvania (20): 77 Prozent ausgezählt, 54,3% zu 44,3%
  • North Carolina (15): 95 Prozent ausgezählt, 50,1% zu 48,6%
  • Georgia (16): 92 Prozent ausgezählt, 50,5% zu 48,3%

Trump steht derzeit bei 213 Wahlleuten. Sollte er die Staaten halten, in denen er in Führung liegt, wäre das ein Plus von 54 Wahlmännern. Damit läge er bei 267, drei Wahlleute unter der kritischen Marke von 270.

Biden werden derzeit 224 Wahlleute zugerechnet. Kann er seine Führung in Wisconsin, Michigan, Nevada, Arizona und Maine halten, wäre das ein Gewinn von 47 Wahlleuten. Damit läge er insgesamt bei 271 Wahlleuten und würde die Wahl für sich entscheiden.

Auch im sogenannten "Popular Vote", der gesamten Anzahl der abgegebenen Stimmen, liegt Biden derzeit mit 50,2 zu 48,2 Prozent vorne.

Sarah Cames

Wahlchefin in Michigan fordert von Kandidaten "Geduld"

14:38
04.11.2020
Die Verantwortliche für die Durchführung der Wahl im womöglich entscheidenden US-Bundesstaat Michigan hat von den Kandidaten angesichts der laufenden Auszählung Geduld gefordert. Es seien nun „Vorsicht“ und „Geduld“ geboten, um „den Willen der Wähler zu respektieren“, sagte die demokratische Staatssekretärin Jocelyn Benson am Mittwoch im Gespräch mit dem Nachrichtensender CNN.

Es stünden vor allem aus den größeren Städten noch „Hunderttausende“ Stimmen aus. Sie rechne im Laufe des Tages mit deutlich mehr Klarheit, sagte Benson. US-Präsident Donald Trump, der sich bereits zum Sieger ausgerufen hat, nannte Benson dabei nicht namentlich.

Trump hatte die 16 Wahlleute des Bundesstaats 2016 mit hauchdünner Mehrheit gewonnen. Aktuell sind laut CNN rund 90 Prozent der Stimmen in dem Bundesstaat ausgezählt, Joe Biden liegt mit 49,3 Prozent knapp in der Führung.

dpa / SC