Die Wähler in mehreren US-Bundesstaaten haben sich für die Legalisierung von Marihuana ausgesprochen. In Arizona, Montana, New Jersey, South Dakota und Mississippi gab es dazu zusammen mit der US-Präsidentenwahl am Dienstag Volksabstimmungen. Nach Berechnungen der Nachrichtenagentur AP nach Auszählung des überwiegenden Teils der Stimmen fielen diese für die Legalisierung aus.
In Kalifornien stimmten die Bürger bei einer Volksabstimmung unter anderem dafür, dass
Straftäter, die aus dem Gefängnis kommen, wieder an Wahlen teilnehmen dürfen. In Colorado stimmten die Menschen der Senkung der lokalen Einkommensteuer zu und lehnten den Vorschlag ab, Abtreibungen nach 22 Wochen zu verbieten. In Louisiana beschlossen die Wähler dagegen, dass in der Verfassung des Bundesstaates kein
grundsätzliches Recht auf Abtreibungen festgeschrieben werden dürfe. In Mississippi gaben sich die Einwohner eine neue Flagge für den Bundesstaat.
Sarah Cames