Man kann es nicht oft genug sagen: Natürlich kann der Präsident nicht einfach die Zählung abbrechen lassen - für einen "Recount" würden andere Regeln greifen. Trump hat sich für einige Staaten zum Sieger erklärt, die noch nicht fertig gezählt sind. Und auch wenn er in diesen Staaten führt: Die Analisten warnen seit Stunden davor, zu früh Ergebnisse ableiten zu wollen.
Denn: Durch die hohe Wahlbeteiligung und den hohen Briefwahlanteil sind die Zähler dieses Jahr einfach später dran als in den Jahren zuvor.
Und: Die noch offenen Wahlbezirke in den offenen Staaten verteilen sich natürlich nicht gleichmäßig - jeder der beiden Kandidaten kann in den nächsten Stunden Prozente gut machen - oder verlieren. Alleine in Pennsylvania, wo Trump derzeit komfortabel führt, fehlen laut CNN noch 1.4 Millionen Stimmen - mit einer Tendenz für die Demokraten in der Briefwahl.
Tom Rüdell