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20210111173548

Biden: Teilnahme Trumps an Amtseinführung ist wichtig

05:16
04.12.2020
Die Anwesenheit von Donald Trump bei der Amtseinführung des künftigen US-Präsidenten im Januar ist nach Ansicht des Wahlsiegers Joe Biden wichtig für das Ansehen der USA. Trumps Teilnahme wäre nur in einer Hinsicht wichtig, sagte Biden am Donnerstag (Ortszeit) in einem Interview des Senders CNN: „Dass wir am Ende dieses Chaos', das er verursacht hat, in der Lage sind zu zeigen, dass es eine friedliche Machtübergabe gibt, mit konkurrierenden Parteien, die da stehen, Hände schütteln und weitermachen.“

Er sei besorgt über das Bild, das die USA in der Welt abgäben. „Schauen Sie, wie wir gesehen werden, sie fragen sich: "Mein Gott, solche Dinge passieren in Blender-Diktaturen. Das sind nicht die Vereinigten Staaten".“ Es sei Trumps Entscheidung, ob er komme oder nicht, aber sein Handeln werde Konsequenzen für das Land haben.

Tom Rüdell

Biden warnt Amerikaner vor 250.000 weiteren Corona-Toten

12:21
03.12.2020
Der gewählte US-Präsident Joe Biden hat die Amerikaner vor dramatisch steigenden Todeszahlen in der Corona-Pandemie gewarnt und eindringlich zu Schutzmaßnahmen aufgerufen. „Ich will niemandem Angst einjagen, aber verstehen Sie die Fakten: Wir werden zwischen jetzt und Januar wahrscheinlich weitere 250.000 Menschen verlieren“, sagte Biden am Mittwoch (Ortszeit) bei einer Online-Veranstaltung mit Mitarbeitern und Besitzern kleiner Unternehmen. Am gleichen Tag überschritt die Zahl der binnen 24 Stunden erfassten Toten mit einer Corona-Infektion im Land erstmals seit Beginn der Pandemie die Schwelle von 3000.

Am Mittwoch meldeten die Behörden 3157 Tote mit einer bestätigten Corona-Infektion, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore von Donnerstagmorgen (MEZ) hervorging. Der bislang höchste Wert mit 2607 Toten war am 15. April registriert worden. Zum zweiten Mal seit Beginn der Pandemie übertraf die Zahl der binnen eines Tages gemeldeten Neuinfektionen die Marke von 200.000. Sie lag am Mittwoch bei 200.070 und damit nur knapp unter dem bisherigen Rekord vom vergangenen Freitag mit rund 205.000 neuen Fällen.

Sarah Cames

Trumps Tochter Ivanka in Verfahren um Amtseinführung 2017 befragt

06:30
03.12.2020
US-Präsidententochter Ivanka Trump ist im Verfahren um die Finanzierung der Feier zur Amtseinführung ihres Vaters vor knapp vier Jahren befragt worden. Das geht aus Gerichtsunterlagen hervor, die der Nachrichtensender CNN am Dienstag veröffentlichte. Demnach fand die Befragung am Dienstag statt, Details dazu wurden zunächst nicht bekannt. Aus dem Gerichtspapier geht auch hervor, dass bereits Anfang Oktober Donald Trumps Ehefrau Melania eine offizielle Anfrage nach Dokumenten erhalten hatte.

Das Verfahren geht auf eine Klage des Generalstaatsanwalts des Washingtoner District of Columbia gegen die Veranstalter der Amtseinführungsfeier und das Unternehmen Trump Organisation von Januar dieses Jahres zurück. Darin wirft er ihnen vor, mehr als eine Million Dollar an ungerechtfertigten Zahlungen an das Trump-Hotel in der US-Hauptstadt geleitet zu haben. Das Geld stammte aus Spenden für die Amtseinführung im Januar 2017. Die Trump-Seite weist die Vorwürfe zurück.

Sarah Cames