Donald Trump hat sich übereinstimmenden Medienberichten zufolge nach Optionen für ein militärisches Vorgehen gegen eine iranische Atom-Anlage erkundigt. Eine Reihe hochrangiger Berater - darunter der geschäftsführende Verteidigungsminister Christopher Miller und Generalstabschef Mark Milley - habe ihm davon bei einem Treffen am vergangenen Donnerstag im Oval Office abgeraten, berichteten die „New York Times“ und das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf mehrere aktuelle und frühere Regierungsbeamte, die über das Treffen Bescheid wüssten. Trump sei gewarnt worden, dass ein militärisches Vorgehen in den verbleibenden Wochen seiner Präsidentschaft leicht zu einem umfassenderen Konflikt eskalieren könnte.
Am Tag vor dem berichteten Treffen hatte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bekannt gegeben, dass der Iran ein Vielfaches der im internationalen Atomabkommen erlaubten Menge an Uran angereichert habe. Trumps Amtszeit endet am 20. Januar.