Mit einem speziell auf den Skisport ausgerichteten Hygiene- und Schutzkonzept will der Deutsche Skiverband den anstehenden Wettkampf-Winter möglichst risikofrei über die Bühne bringen. Für Biathlon, Ski nordisch (Langlauf und Kombination), Ski alpin und Skispringen entwickelte der Verband sportartspezifische Vorgaben, die auf dem Rahmenkonzept des Deutschen Olympischen Sportbundes basieren.
«Unser gemeinsames Ziel war es, ein Konzept zu erstellen, das für den Skisport in Deutschland einheitliche Standards definiert», sagte DSV-Präsident Franz Steinle am Montag. Dieses soll die Organisatoren bei den notwendigen Planungen entlasten und den Gesundheitsbehörden eine valide Grundlage für Genehmigungen liefern.
Entwickelt wurde dieser so genannte «sportartspezifische» Modulbaustein in Kooperation mit dem Dienstleister APA, der auch für das Hygienekonzept der Fußball-Bundesliga und die DOSB-Standards verantwortlich ist. Je nach Art und Größe der Veranstaltung kann das flexible Konzept an die jeweiligen lokalen Bedingungen und Vorgaben angepasst werden.
Neben den Hygienestandards für alle Veranstaltungs- und Funktionsbereiche werden in dem rund 40-seitigen Leitfaden unter anderem auch die verschiedenen Optionen für eine Beteiligung von Zuschauern, Szenarien zur Testung und zu Meldeketten aufgezeigt.