Letztes Update:
20201023151051

Medizinstudenten sollen in Gesundheitsämtern aushelfen

14:45
23.10.2020
Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) hat Studenten der Medizin und verwandter Fächer aufgerufen, Gesundheitsämter zu unterstützen, die Corona-Krise in den Griff zu bekommen. Bauer sagte am Freitag in Stuttgart, die Ämter benötigten dringend personelle Verstärkung, sei es bei der Nachverfolgung oder bei der Beratung und Betreuung von Menschen am Telefon. Die Studentinnen und Studenten seien in der jetzigen Situation eine wichtige Unterstützung und sollten sich bei den kommunalen Gesundheitsämtern melden. Die Hilfe werde auch entlohnt. Bereits am Anfang der Pandemie im Frühjahr hatte es einen entsprechenden Aufruf gegeben, auf den sich dann viele Freiwillige gemeldet hatten. 

(dpa)

24-Stunden-Regel für Pendler gilt auch für Österreich und die Schweiz

14:33
23.10.2020
Nach der Einstufung der Schweiz und fast ganz Österreichs als Corona-Risikogebiete gilt für Pendler dort auch die sogenannte 24-Stunden-Regelung. Darauf wies ein Sprecher des Innenministeriums am Freitag in Stuttgart hin. Diese Regelung erlaube es den Bürgern, sich diesseits und jenseits der Grenzen unbeschränkt innerhalb von 24 Stunden im Grenzgebiet zu bewegen und ihrem Alltag ohne Behinderungen nachzugehen.

In Österreich ist davon das Land Vorarlberg betroffen, im Fürstentum Liechtenstein das gesamte Staatsgebiet, in der Schweiz die Kantone Appenzell, Aargau, Basel, Basel-Landschaft, Jura, Schaffhausen, Solothurn, Sankt Gallen, Thurgau und Zürich, in Frankreich die Départements Bas-Rhin und Haut-Rhin. Die Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland hatten sich kürzlich gegen Einschränkungen im Grenzverkehr ausgesprochen.

(dpa/lsw)

39 Corona-Infizierte in Ulmer Schlachthof

14:15
23.10.2020
In einem Schlachthof in Ulm haben sich 39 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Durch die regelmäßigen Reihentestungen könne sich die Zahl fortlaufend ändern, teilte ein Sprecher des Alb-Donau-Kreises am Freitag mit. Betroffen ist demnach vor allem die Rinderschlachtung, es gebe jedoch Hinweise, dass das Geschehen auch auf weitere Bereiche gestreut habe. Zu dem Ausbruch wurde im Gesundheitsamt des Landkreises eine Arbeitsgruppe gebildet.

Die Stadt Ulm stimme sich derzeit mit dem zuständigen Gesundheitsamt beim Alb-Donau-Kreis über mögliche Maßnahmen ab, sagte eine Stadtsprecherin. Der Landkreis kündigte entsprechende Quarantäne- und Infektionsschutzmaßnahmen an.

Der Ulmer Betrieb ist nach der Corona-Verordnung des Landes zu wöchentlichen Tests verpflichtet. Das Gesundheitsamt habe dem Schlachthof keine Ausnahme erteilt, auch wenn der Betreiber dies beantragt habe, teilte der Sprecher des Landkreises mit. «Die wöchentlichen Reihentestungen der Beschäftigten haben nun dazu geführt, dass das Infektionsgeschehen zeitnah erkannt werden konnte.» Mehrere Medien hatten zuvor darüber berichtet.

(dpa/lsw)

Alle externen Inhalte nachladen?
Datenschutzerklärung
nachladen