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Eisenmann: Finanzielles Hilfsprogramm für den Sport auch 2021

15:02
06.11.2020
Die baden-württembergische Landesregierung will den Sportvereinen im Land aufgrund der Folgen der Coronavirus-Krise auch im kommenden Jahr finanziell helfen. Der Zugang zur «Soforthilfe Sport» soll über den 30. November hinaus verlängert werden und «bis weit ins nächste Jahr hinein» möglich sein, sagte Sportministerin Susanne Eisenmann in einer Mitteilung am Freitag: «Wir lassen den Sport in der aktuellen Krise nicht allein.»

Mit der «Soforthilfe Sport» sollen finanzielle Einbußen als Folge der Corona-Pandemie abgefedert werden. Das Land stellt insgesamt 11,6 Millionen Euro für die Vereine und die Sportverbände in Württemberg sowie im Gebiet des Badischen Sportbunds Nord und des Badischen Sportbunds in Südbaden zur Verfügung. Bisher seien etwa 6,8 Millionen Euro ausgezahlt worden, teilte das Ministerium mit. «Es zeichnet sich ab, dass bis Jahresende nicht alle Mittel aus dem Soforthilfeprogramm abgerufen werden», sagte Eisenmann.

Der Württembergische Landessportbund (WLSB) hatte zuvor auf die Probleme der Vereine hingewiesen und angesichts des Teil-Lockdowns deutlich gemacht, dass der Verband auf weitere Unterstützung von der Politik hofft. «Noch stecken wir mittendrin in der Pandemie und können überhaupt nicht abschätzen, wie lange sie dauert. Aber schon jetzt treten die Folgen für den Sport deutlich zu Tage», sagte WLSB-Präsident Andreas Felchle. Aufgrund der derzeit geltenden Einschränkungen ist der Amateur- und Freizeitsport bis Ende November weitestgehend still gelegt.

(dpa/lsw)

DFB intensiviert Corona-Schutz für seine Nationalspieler

14:44
06.11.2020
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) intensiviert noch einmal seine Corona-Maßnahmen zum Schutz der Nationalspieler bei den anstehenden Länderspielen. Zentrale Vorkehrungen sind nach Verbandsangaben vom Freitag eine engmaschige Testung der Mannschaft, der Sportlichen Leitung um Bundestrainer Joachim Löw sowie des Betreuerstabes. Zudem soll der DFB-Tross während der gesamten Länderspielphase mit den Partien in Leipzig gegen Tschechien und die Ukraine sowie zum Abschluss auswärts gegen Spanien isoliert werden.

Im Vergleich zu den Partien im Oktober werde die Zahl der Testungen nochmals erhöht. Besondere Vorgaben gibt es laut DFB für den kurzen Trip nach Sevilla. Spanien weist das Auswärtige Amt unverändert als Risikogebiet aus. Daher sei sowohl unmittelbar vor dem Abflug eine Testung vorgesehen als auch unmittelbar nach der Landung in Sevilla. So soll sichergestellt werden, dass alle Beteiligten die 48-Stunden-Frist wahren und sich bei negativen Testergebnissen nach der Rückkehr nach Deutschland nicht in Quarantäne begeben müssen.

Um Kontakte mit Personen außerhalb des DFB-Trosses so weit wie möglich zu reduzieren, wird die Mannschaft im Charterflieger am 16. November von Leipzig nach Sevilla reisen. Die Rückreise nach dem Spiel erfolgt ebenfalls in einem Sonderflieger, der via München nach Düsseldorf fliegen wird. Damit sollen die Reisewege der Profis und der Betreuer zu ihren Heimatvereinen größtenteils verkürzt werden.

(dpa)

Ministeriumsmitarbeiter wollen Ämtern bei Kontaktverfolgung helfen

14:26
06.11.2020
Hunderte Mitarbeiter von Bundesministerien wollen die Gesundheitsämter bei der Corona-Kontaktverfolgung unterstützen. Allein im Geschäftsbereich des Finanzressorts haben sich laut Ministeriumsangaben vom Freitag rund 380 Beschäftigte für den Einsatz gemeldet. Zuvor hatten die «Wirtschaftswoche» und der «Spiegel» darüber berichtet. Die Beschäftigten der Ministerien und ihrer nachgeordneten Behörden sollen den teilweise überlasteten Ämtern helfen, indem sie Kontaktpersonen positiv auf Corona getesteter Menschen telefonisch ausfindig machen.

Bereits ab Montag könnten die Bediensteten in einigen Gesundheitsämtern die Kontaktverfolgung aufnehmen, hieß es vom Bundesverwaltungsamt. Der Einsatz laufe freiwillig. «Die Ressorts haben in eigener Verantwortung ihre Beschäftigten zu einer Tätigkeit bei den Gesundheitsämtern aufgerufen.» Laut «Wirtschaftswoche» haben sich neben Beschäftigten unter anderem des Verkehrs-, Landwirtschafts- oder auch Arbeitsministeriums auch mehr als 20 Beschäftigte des Kanzleramts gemeldet.

(dpa)

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