Letztes Update:
20201105173827

Zwei weitere Corona-Todesfälle in Altenheim im Alb-Donau-Kreis

17:37
05.11.2020
Nach einem Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim in Laichingen (Alb-Donau-Kreis) sind zwei weitere Bewohner des Hauses gestorben. Die Zahl der Verstorbenen, die positiv auf das Virus getestet worden waren, erhöhe sich damit auf 17, teilte das Landratsamt am Donnerstagabend mit.

Auch in weiteren Heimen der Region hatte eine überdurchschnittliche Zahl von Infektionen bei Bewohnern und Mitarbeitern in den vergangenen Tagen für Aufregung gesorgt. In den betroffenen Einrichtungen hatte es daraufhin Reihentests gegeben, um mögliche weitere Fälle aufzudecken. Die betroffenen Bereiche der Heime waren abgeschirmt worden, außerdem wurden Besuchsverbote erlassen. Der Alb-Donau-Kreis hat mit einem starken Anstieg von Corona-Neuinfektionen zu kämpfen.

(dpa/lsw)

Ohne Maske im Regionalzug - Reisender greift Bahnmitarbeiter an

17:36
05.11.2020
Nach der Aufforderung, eine Alltagsmaske zu tragen, hat ein 62-Jähriger im Kreis Heidenheim einen Zugbegleiter angegriffen. Der Passagier beleidigte den 51 Jahre alten Bahnmitarbeiter und versuchte mehrfach, ihn zu schlagen und zu treten, wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte. Der Zugbegleiter hatte den Reisenden zuvor am Mittwoch auf sein Verhalten angesprochen. Nach dessen Weigerung, Mund und Nase zu bedecken, forderte er ihn auf, den Regionalzug von Heidenheim nach Ulm zu verlassen.

Daraufhin kam es am Bahnhof in Herbrechtingen zu der Attacke. Der 51-Jährige habe den Schlägen und Tritten ausweichen können. Er blieb den Angaben nach unverletzt. Bundespolizisten nahmen wenig später die Personalien des 62-Jährigen auf. Auf ihn kommt nun eine Anzeige wegen des Verdachts der versuchten Körperverletzung und ein Bußgeld wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung zu.

(dpa)

«Deprimierend»: Geisterspiele frustrieren Freiburg-Trainer Streich

16:21
05.11.2020
Die coronabedingten Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga frustrieren Trainer Christian Streich vom SC Freiburg zunehmend. «Auf Dauer wird das schon eine einsame Veranstaltung», sagte der 55-Jährige vor der Partie bei RB Leipzig am Samstag (15.30 Uhr/Sky). «Ich konnte das eine Zeit lang verdrängen, aber jetzt ist es schon richtig zäh», erklärte Streich, «es ist zu viel Abstand, der nötig ist wegen diesem Virus, aber er tut weh, auch im Stadion.»

Streich hatte immer betont, dass er die fehlenden Zuschauer nicht zu sehr thematisieren wolle, um sich mit seiner Mannschaft auf die Spiele zu konzentrieren und den Fans vor den Fernsehern «die bestmögliche Leistung» zu bieten. Das fällt ihm offenbar aber immer schwerer. «Jetzt ist es schon deprimierend teilweise, wenn das immer so leer ist», sagte der Coach der Breisgauer. «Ich freue mich schon darauf, wenn es wieder anders ist.»

(dpa)

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