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20201102063604

12 097 Corona-Neuinfektionen in Deutschland

04:45
02.11.2020
Die Gesundheitsämter haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom frühen Montagmorgen 12 097 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Erfahrungsgemäß sind die Fallzahlen an Montagen niedriger, auch weil an Wochenenden weniger getestet wird. Am Montag vor einer Woche hatte die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden bei 8685 gelegen.

Insgesamt haben sich dem RKI zufolge seit Beginn der Pandemie bundesweit 532 930 Menschen mit dem Virus infiziert (Stand: 01.11., 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Montag um 29 auf insgesamt 10 481. Das RKI schätzt, dass rund 355 900 Menschen inzwischen genesen sind.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag in Deutschland laut RKI-Lagebericht vom Sonntag bei 1,13 (Vortag: 1,13). Das bedeutet, dass zehn Infizierte etwa elf weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI in seinem Lagebericht ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert am Sonntag ebenfalls bei 1,13 (Vortag: 1,13). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

(dpa)

Absage von Weihnachtsmärkten trifft Schausteller hart

04:44
02.11.2020
Weihnachtliche Stimmung in den Innenstädten wird es in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie wohl kaum geben. Fast alle größeren Städte in Baden-Württemberg sagten ihre Weihnachtsmärkte ab: Dazu gehören Mannheim, Pforzheim, Freiburg, Heidelberg, Ulm, Heilbronn und Ludwigsburg. In der Landeshauptstadt Stuttgart, in Karlsruhe sowie in Tübingen sollte es zuletzt noch einzelne Buden oder Märkte in veränderter Form geben.

Die Schausteller im Land stellt die Absage der Märkte vor große finanzielle Probleme. Die Weihnachtsmärkte machten ein Drittel des Jahresumsatzes der Schausteller aus, sagte Mark Roschmann, Vorsitzender des Schaustellerverbandes Südwest Stuttgart. Bei manchen Händlern mit entsprechenden Waren entfielen gar zwei Drittel des Umsatzes auf das Geschäft zu Weihnachten. «Die Weihnachtsmärkte wären unser Rettungsanker gewesen», sagte Roschmann.

Die Absage der Märkte sei für ihn unverhältnismäßig. «Das ist in gewisser Weise ein Eingriff in die Berufsfreiheit», sagte Roschmann. Viele Schausteller stünden ohne die Weihnachtsmärkte vor dem Nichts. Sie hätten bislang nur rund fünf Prozent ihres sonstigen Jahresumsatzes gemacht.

(dpa/lsw)

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