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Scholz weiter gegen Verlängerung von Mehrwertsteuersenkung

14:45
31.10.2020
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat seine Position bekräftigt, die befristete Mehrwertsteuersenkung auch wirklich zum Jahresende auslaufen zu lassen. «Gerade weil diese Steuersenkung sowie die vorübergehende Einführung der degressiven Abschreibung befristet worden sind, zeigen sie Wirkung. Die Konsumenten und die Unternehmen sollen nicht alle auf bessere Zeiten warten. Das ist das ganze Geheimnis des Erfolgs», sagte der Vizekanzler der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Samstag). «Frau Merkel und ich sind uns einig, dass die Mehrwertsteuersenkung zum Jahresende ausläuft.»

Seit Juli gelten für ein halbes Jahr niedrigere Steuersätze: 16 statt 19 Prozent beziehungsweise 5 statt 7 Prozent. Damit will die Bundesregierung in der Corona-Krise den Konsum ankurbeln.

(dpa)

Trotz Corona-Krise: SC Freiburg erwirtschaftet leichten Überschuss

12:44
31.10.2020
Trotz Corona-Krise hat der SC Freiburg für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Überschuss in Höhe von 95 418 Euro erwirtschaftet. Das gab der badische Fußball-Bundesligist am Samstag bekannt. «Mit einer Vielzahl von Maßnahmen und gemeinsamen Anstrengungen konnten wir ein ausgeglichenes Jahresergebnis erzielen und den Verein bisher stabil durch diese schwierige Zeit führen», sagte Finanzvorstand Oliver Leki. Der im Geschäftsjahr 2019/2020 erwirtschaftete Gesamtumsatz liegt bei 89,2 Millionen Euro und damit 6,9 Millionen unter dem des Vorjahres (96,1 Millionen Euro).

Die Einnahmen im Ticketingbereich hätten sich um 24 Prozent reduziert, teilte der Club mit. Seine Sponsoringerträge habe er gegenüber dem Vorjahresniveau halten können. Die Zahl der Mitglieder sei sogar um rund 27 Prozent gewachsen. Zum Stichtag 30. Juni habe der Verein 24 422 Mitglieder gezählt, inzwischen sei die Marke von 25 000 überschritten worden.

(dpa)

Helios-Chef: Vorsorglich Betten frei halten nicht nötig

11:42
31.10.2020
Der Chef der Helios-Kliniken, Francesco De Meo, hat sich dagegen ausgesprochen, vorsorglich Klinikbetten für Covid-19-Patienten frei zu halten. Im Frühjahr waren die Krankenhäuser dazu angehalten worden und hatten als Ausgleich eine Prämie erhalten.

«Wir waren weit davon weg, nicht genug freie Intensivkapazitäten zu haben», sagte De Meo der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». «Unsere Krankenhäuser können ganz erheblich mehr an Covid-19 verkraften, als wir im März angenommen haben.» Aus den Meldedaten der Krankenhäuser lasse sich eine Woche im Voraus ziemlich genau erkennen, wie viele schwere Covid-19-Fälle auf das Gesundheitssystem zukommen. «Diese Woche reicht uns, um das Krankenhausgeschehen komplett umzustellen.»

Die Zahl der intensivmedizinisch behandelten Covid-19-Fälle hat sich laut Robert Koch-Institut in den vergangenen zwei Wochen von 730 Patienten (17.10) auf 1839 Patienten (30.10.) mehr als verdoppelt. Bund und Länder wollen an Covid-19 erkrankte Intensivpatienten bei knappen Kapazitäten künftig zwischen den Bundesländern verteilen.

(dpa)

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