Letztes Update:
20201028175608

Gottesdienste bleiben erlaubt

17:38
28.10.2020
Trotz rasant steigender Corona-Infektionszahlen sollen Gottesdienste nach den Worten von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) weiterhin erlaubt sein. Allerdings müssten die Hygienekonzepte unbedingt eingehalten werden. Merkel verwies darauf, dass auch Schulen und Kitas offen seien sowie Geschäfte. Nach den Worten von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sind Eingriffe in die Religions- und Versammlungsfreiheit besonders sensibel.

(dpa)

Merkel geht von weniger Fahrgästen in Bussen und Bahnen aus

17:37
28.10.2020
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geht davon aus, dass infolge der massiven Beschränkungen im November weniger Menschen mit Bussen und Bahnen fahren. Das machte sie am Mittwoch in Berlin nach den Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder deutlich. Sie nannte auch den Fernverkehr. Merkel verwies darauf, dass Unternehmen mehr Heimarbeit ermöglichen sollen und Bürger auf nicht notwendige private Reisen verzichten sollen. Bereits im Frühjahr hatten Corona-Einschränkungen die Fahrgastzahlen in Bussen und Bahnen drastisch einbrechen lassen. Bund und Länder hatten Milliardenhilfen für Verkehrsunternehmen beschlossen, um Umsatzausfälle abzufedern.

(dpa)

Strengere Kontaktbeschränkungen auch in Baden-Württemberg

17:34
28.10.2020
Auch in Baden-Württemberg sollen ab dem 2. November und bis zum Ende des Monats die Beschränkungen für Kontakte in der Öffentlichkeit wegen der Corona-Pandemie verschärft werden. Dann sollen sich wie bundesweit auch nur noch Angehörige von höchstens zwei Hausständen treffen dürfen bei insgesamt maximal zehn Personen. Das kündigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Mittwoch in Stuttgart nach der Schalte mit den anderen Länderchefs und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an.

Außerdem müssten wegen der drastisch gestiegenen Zahl an Corona-Infektionen wieder Gaststätten und Kultureinrichtungen bis Ende des Monats schließen. Auch Sport soll dann bis auf Individualsport zunächst nicht erlaubt sein.

(dpa/lsw)

Kretschmann warnt wegen Corona vor akuter Gesundheitsnotlage

17:33
28.10.2020
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) warnt angesichts der drastisch steigenden Corona-Infektionszahlen vor einer akuten nationalen Gesundheitsnotlage. «Die Lage hat sich dramatisch zugespitzt», sagte der Regierungschef am Mittwochabend in Stuttgart in einer Video-Erklärung.

Gemeinsam mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den anderen Ministerpräsidenten der Länder hatte Kretschmann zuvor in einer Video-Konferenz über weitere Schritte angesichts der bundesweit anschwellenden Corona-Infektionswelle beraten und massive Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen.

Die Maßnahmen sollen ab kommenden Montag bis Ende November gelten. Restaurants und Kneipen sollen wieder schließen, genauso wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo- und Fitnessstudios oder Kinos. In der Öffentlichkeit sollen sich nur noch maximal zehn Menschen aus dem eigenen und einem zweiten Hausstand gemeinsam aufhalten dürfen. Veranstaltungen werden gestrichen und Zuschauer in der Bundesliga wieder verboten. Offen bleiben sollen Schulen, Kindergärten, der Groß- und Einzelhandel und Friseurläden.

Die jüngsten Beschlüsse gehen einher mit weiter steigenden Infektionszahlen in Baden-Württemberg.

(dpa/lsw)

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