VfB-Vorstandschef Alexander Wehrle will die Geldstrafe in Höhe von 15 000 Euro wegen des Platzsturms gegen den 1. FC Köln nicht einfach so hinnehmen. "Ich finde es schade, dass das Sportgericht friedliche und spontane Emotionen, wie wir sie nach der Rettung am 14. Mai erlebt haben, bestraft. Diese Emotionen nach einem für den VfB und die ganze Bundesliga historischen Saisonfinale waren Ausdruck von Glück und Begeisterung und daher aus unserer Sicht nichts, für das der VfB bestraft werden sollte – zumal wir in Bezug auf unser Sicherheits- und Präventionskonzept nichts falsch gemacht haben", sagte der Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle nach der Sportgerichtsverhandlung des Deutschen Fußball Bundes. Dieser hatte die in einem Einzelrichterverfahren vom 28. Juni auferlegte Strafe in Höhe von 15 000 Euro bestätigt. "Wir können von Glück reden, dass hier nicht mehr passiert ist", sagte Stephan Oberholz, Vorsitzender des DFB-Sportgerichts. Das Gericht hatte den vorherigen Einspruch des VfB abgelehnt. Der Verein überlegt nun, das DFB-Bundesgericht anzurufen. Wehrle will sich überdies für eine andere Verwendung der DFB-Bußgelder einsetzen. Er plädiert dafür, die Strafen gezielt dem Jugend- und Amateurbereich zukommen zu lassen.
Sportredaktion