Neun Jahre war Alexander Wehrle Geschäftsführer des 1. FC Köln, nun ist er zurück beim VfB Stuttgart - als Vorstandsvorsitzender. "Es freut mich, wieder zu Hause zu sein, der VfB ist für mich eine Herzensangelegenheit. Als ich am Montag die Geschäftsstelle betreten habe, war das ein sehr emotionaler Moment", sagte der Nachfolger von Thomas Hitzlsperger, "ich habe Lust, hier etwas aufzubauen und zu gestalten, auch wenn das eine große Herausforderung wird, denn die 80 Millionen Euro Umsatzverlust durch die Corona-Pandemie sind schon ein Brett." Trotzdem bleiben die Ziele hoch: "Wir wollen den maximalen sportlichen Erfolg, ohne die wirtschaftliche Existenz zu gefährden. Und wir möchten den Investor Mercedes noch viel enger an den VfB binden, einer der nachhaltigsten Clubs der Bundesliga werden."
Dass Alexander Wehrle für diese Vorhaben der richtige Mann ist, davon ist Claus Vogt überzeugt. "Uns war klar, dass diese Entscheidung sitzen musste. Alexander Wehrle musste sich gegen andere sehr gute Bewerber durchsetzen, das hat er mit Bravour gemacht", meinte der VfB-Präsident, "er ist eines der Gesichter der Fußball-Bundesliga, passt perfekt zum VfB, auch weil er sich bewusst für uns entschieden hat. Andere Vereine und Verbände haben um ihn gebuhlt, er hat ein lukratives Angebot des 1. FC Köln ausgeschlagen. Für uns hätte es nicht besser laufen können. Alexander Wehrle ist ein Top-Manager im Profifußball. Herzlich willkommen zu Hause!"