Nach dem gewaltsamen Einsatz durch Stuttgarter Ordnungskräfte gegen Fans von Borussia Mönchengladbach im Heimspiel am 5. März hat der zuständige Sicherheitsdienstleister SDS auf die Vorkommnisse reagiert. Einige Ordner hätten unverhältnismäßig reagiert, teilten der VfB Stuttgart und die Sicherheitsfirma nach einer ersten Auswertung mit. Man habe deshalb entsprechende personelle Konsequenzen gezogen. Rund um das Spiel hatte ein Video für Schlagzeilen gesorgt, in dem zu sehen war, wie Stuttgarter Ordner in unverhältnismäßiger Härte auf wegrennende Gladbach-Fans einschlugen.
Eine Trennung von der Sicherheitsfirma ist beim VfB aber offenbar kein Thema. Der Verein betonte, dass sich die Mehrzahl der Ordner umsichtig und angemessen verhalten habe und ein solcher negativer Vorfall in der inzwischen mehr als 20-jährigen Zusammenarbeit bislang einmalig gewesen sei. Allerdings sollen die mobilen Einsatzkräfte und Führungskräfte kurzfristig verpflichtend eine weitergehende Schulung zur Deeskalation und zum Umgang mit Konflikten erhalten. Darüber hinaus führe der VfB gemeinsam mit SDS erste Gespräche über einen gegenseitigen möglichen Täter-Opfer-Ausgleich zwischen den Gladbacher Fans und den betroffenen Ordnern.