Anlässlich des „Erinnerungstags im deutschen Fußball“ hat der VfB am Donnerstagvormittag vor der Geschäftsstelle den Opfern des NS-Regimes gedacht und ein Zeichen gegen Rassismus und Gewalt und für Vielfalt, Demokratie, Völkerverständigung und Inklusion gesetzt.
Am Donnerstag jährte sich zum 77. Mal der Tag, an dem die Überlebenden im Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit wurden. In diesem Jahr stehen beim Gedenkakt die Menschen im Mittelpunkt der Erinnerung, die aufgrund ihrer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden.
VfB-Vizepräsident Rainer Adrion dankte den Anwesenden für ihre Teilnahme, darunter waren der Stuttgarter Sportbürgermeister Clemens Maier, Vertreter der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs, die städtische Beauftragte für Belange von Menschen mit Behinderung, Jennifer Langer, sowie Vertreter mehrerer gesellschaftspolitischer Initiativen. „Unsere Historie ist uns Mahnung und zugleich Antrieb dafür, dass wir uns als größter Sportverein Baden-Württembergs aktiv für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und für eine offene, vielfältige und faire Gesellschaft engagieren – eine Gesellschaft, in der für Menschen mit Behinderung die Voraussetzungen für eine gleichberechtigte Teilhabe geschaffen werden“, sagte Adrion.