Kaum drin, hat es Sasa Kalajdzic schon wieder erwischt. In der 73. Spielminute ist der Mittelstürmer des VfB Stuttgart nach seiner Corona-Pause eingewechselt worden. 0:4 lag der Fußball-Bundesligist da schon bei RB Leipzig zurück. Dennoch sollte Kalajdzic Spielpraxis sammeln, um für das nächste Spiel gegen den SC Freiburg in Tritt zu kommen. Doch am Ende musste der Österreicher vom Platz getragen werden. Er hatte sich in der letzten Szene des Spiels die Schulter ausgekugelt. Der VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo wusste unmittelbar nach dem Schlusspfiff zwar nicht, ob auch die Bänder gerissen seien, aber er rechnete mit einer mehrwöchigen Ausfallzeit. Was erneut die Frage aufwirft, ob der VfB nach der schweren Knieverletzung von Mohamed Sankoh und jetzt dem Fehlen von Kalajdzic noch einen Stürmer holt. „Darüber stehe ich mit Sportdirektor Sven Mislintat in engem Austausch“, sagte Matarazzo.
Sportredaktion