VfB-Abwehrchef Waldemar Anton hat sich in einem Interview mit dem "kicker" (Montagsausgabe) zu Wort gemeldet. Unter anderem äußerte er sich zu den vielen Gegentoren (51), die der VfB bisher hinnehmen musste. "Das ist natürlich nicht so schön. Wenn man so viele Gegentreffer bekommt, kann man logischerweise nicht alles richtig gemacht haben. Es waren viele einfache Gegentore dabei, die wir hätten verhindern können und müssen. Das gehört allerdings zum Lernprozess dazu, den wir durchlaufen", so Anton.
Der VfB-Abwehrchef blickte aber auch bereits auf die kommende Runde voraus: "Wir vergessen nicht, wo wir herkommen, sollten entsprechend demütig bleiben und uns nicht verleiten lassen, die Ziele zu hoch zu setzen. Wir wollen auch in Zukunft erst einmal nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen und uns weiterentwickeln."
Seine persönliches Fazit und seine Ziele umreißt er wie folgt: "Ich habe in dieser Saison sicher nicht alles, aber dennoch vieles richtig gemacht. Das Verhältnis zwischen gut und besser will ich zugunsten von besser ausbauen." Auf das frei werdende Kapitänsamt schielt er nicht unbedingt: "Damit beschäftige ich mich nicht. Ich habe so oder so an mich den Anspruch, ein Führungsspieler zu sein. Egal, ob mit Kapitänsbinde oder ohne."