Kevin (23), ein junges Mitglied der Stuttgarter Ultra-Grupperimg "Schwaben Kompanie Stuttgart", ist in dieser Woche verstorben. Er war an Leukämie erkrankt (wir berichteten). Er verlor seinen Kampf wohl auch, weil sich kein Stammzellenspender für ihn fand obwohl es eine groß angelegte Aufruf-Aktion dafür gab, sich bei der DKMS als Spender zu registrieren.
"Wir möchten uns bei allen Einzelpersonen, Ultra- und Fanszenen, Vereinen und Organisationen bedanken, die unseren letzten Aufruf verbreitet oder sich daraufhin bei uns gemeldet haben. Diese Solidarität konnte Kevin und seinem Umfeld die nötige Kraft geben, den Kampf gegen den Krebs zum wiederholten Male aufzunehmen", schreibt SKS dazu in einer Mitteilung.
Man nützt die Aufmerksamkeit nun, um erneut dafür aufzurufen, sich als potenzieller Spender bei der DKMS zu registrieren und für die Universitätsklinikum in Heidelberg zu spenden, wo Kevin behandelt wurde. Auch die Ultras des "Commando Cannstatt" teilten einen Aufruf. Die Spenden sollen für klinische Forschungsprojekte zur Leukämie-Therapie verwendet werden. Hierfür wurde eigens ein Moneypool eingerichtet. Innerhalb weniger Stunden kamen bereits über 2 500 Euro zusammen. Bereits am Rande des Spiels des VfB Stuttgart gegen den VfL Wolfsburg hatten die Anhänger ihre Trauer zum Ausdruck gebracht-
Hier geht es zur Mitteilung