Am Morgen vor dem Spiel des VfB in Köln machte ein Bericht der Ruhr-Nachrichten die Runde, nachdem VfB-Sportchef Sven Mislintat bei Borussia Dortmund hoch im Kurs stehe bei der Nachfolgersuche für den scheidenden Michael Zorc.
In der Halbzeitpause des Spiels nahm Mislintat vor dem Sky-Mikrofon Stellung und relativierte den Medienbericht. "Erstmal ist es ja schön, dass wir wieder mal Fußball-Nachrichten besprechen und keine Rücktritte. Ich habe natürlich auch vernommen, dass mein Mentor Michael Zorc aufhört und dass es da Gedankenspiele gibt", sagte Mislintat.
"Aber ich denke, es sind noch 17 Monate bis dahin und da gibt es hier (beim VfB) noch eine Menge zu tun. Wir haben erst einmal einen Kader für die kommende Saison zu bauen", führte er weiter aus und schloss mit dem Hinweis darauf, nicht wie von den Ruhr-Nachrichten berichtet einen Gesprächstermin mit den Dormtundern im März zu haben.
Die von dem Medium kolportierte Information, dass er eine Ausstiegsklausel für das Jahr 2022 habe, dementierte er: "Nein, eine klassische Ausstiegsklausel gibt es nicht", so Mislintat, der auf Nachfrage dann anführte, es gebe " gar keine Ausstiegsklausel".
Sportredaktion