Der Führungsstreit beim VfB Stuttgart wird immer irrer - und nun womöglich zum wahren Krimi. Am Donnerstagabend jedenfalls informierte Claus Vogt, dass er nun die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat. Hintergrund sei der Vorwurf des Geheimnisverrats, der, so der Präsident des Vereins, "beim VfB Stuttgart im Raum steht". Entsprechende Medienanfragen an Vogt, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der VfB Stuttgart AG ist, führen wohl zu dieser Annahme. Diese "verfolgen ausschließlich das Ziel und die Absicht, mich zu beschädigen", schreibt der Unternehmer, der seit Dezember 2019 VfB-Präsident ist.
Mit dem Gang zur Staatsanwaltschaft will er jeglichen Zweifeln "am rechtmäßigen Verhalten" entgegenwirken. Der Abschlussbericht der Esecon-Ermittler, ergänzt Vogt, sei, wie mit der Kanzlei vereinbart, an die interne Koordinierungsgruppe weitergeleitet worden. Die jeweiligen Berichte liegen dem Verein und der AG seit Dienstag vor.