Offene Briefe sind im VfB-Kontext in den letzten Wochen durchaus en vogue. Doch dass es auch anders geht als mit einem Frontalangriff auf den jeweiligen Kontrahenten, beweist der ehemalige VfB-Präsidentschaftskandidat Christian Riethmüller. Man kann auch versuchen, Brücken zu bauen.
Riethmüller hat vor diesem Hintergrund an diesem Dienstagmorgen ein langes Statement auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht. Darin wendet er sich explizit an den Vorstandsvorsitzenden Thomas Hitzlsperger. Aus seiner Warte heraus sei es so, dass es doch möglich sein müsse, dass Hitzlsperger und Vogt doch gemeinsam für den Club agieren. Zudem unterstrich er die Bedeutung der Fans und Mitglieder für den Club.
"Nur wenn die Interessen der Mitglieder und Fans beachtet werden, kann der VfB mittel- und langfristig zur Ruhe kommen und nachhaltig erfolgreich sein. Und zum Erfolg gehören auch die Ultras, die ich in meiner Präsidentschaftskampagne kennen- und auch schätzen lernen durfte, und viele andere Mitglieder außerhalb des Business-Bereichs. Und während Sie die AG vorangebracht haben, hat Claus Vogt den Mitgliedern und Fans die Hand gereicht, die in den Jahren vorher abgehackt worden war. Sie beide waren auf Ihre Art und Weise erfolgreich für unseren VfB, auch wenn Sie beide nicht miteinander zurechtgekommen sind. Aber leider haben Sie sich, lieber Hitz, zumindest hat man das Gefühl, von den Fans und Mitgliedern (unbewusst?) entfernt, was viele in den Gremien schon seit Jahren getan haben", heißt es in seinem Brief.
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Sportredaktion