Der VfB Stuttgart hat anlässlich des nationalen Holocaust-Gedenktages und des „Erinnerungstages im deutschen Fußball“ daran erinnert, dass Menschen aus den eigenen Reihen von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden. „Nie wieder darf sich ein solch abartiges Verbrechen an Menschen wiederholen. Deshalb dürfen wir nicht müde werden, im Rahmen des heutigen Gedenktages und bei allen sich bietenden Gelegenheiten an diesen dunklen Teil unserer Geschichte zu erinnern und als Mahnung an nachfolgende Generationen weiterzugeben. Der VfB Stuttgart gedenkt all seinen Mitgliedern, die während des NS-Regimes ausgegrenzt, bedroht, vertrieben oder ermordet wurden“, wird Präsident Claus Vogt in einer Mitteilung im Rahmen der Kranzniederlegung an der Stele vor dem Clubgebäude zitiert.
Der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlperger betont: „Zur Würde des Menschen gehört auch seine geschlechtliche und sexuelle Selbstbestimmung. Doch gerade hier stoßen wir leider auch heute immer wieder an Grenzen, ist unsere Denkweise oft durch Stereotype geprägt, die über Jahrzehnte hinweg als gesellschaftliche Norm galten und die es im Sinne der Chancen, die eine vielfältige und tolerante Gesellschaft bietet, aufzubrechen gilt. Deshalb möchten wir heute und in den kommenden Tagen als VfB Stuttgart ein sichtbares und starkes Zeichen für Vielfalt und Toleranz setzen und alle auffordern, diese couragiert einzufordern.“
Sportredaktion