Noch ist unklar, wie es im Machtkampf an der Spitze des VfB Stuttgart (Verein und AG) weitergeht. Noch ist offen, welche Ergebnisse, die Esecon-Untersuchung der Datenaffäre ans Licht bringen wird. Und unsicher ist nach wie vor, welche Kandidaten der Vereinsbeirat überhaupt ins Rennen um die Präsidentschaft für die nächsten vier Jahre schickt. Neben den sich streitenden Bewerbern Thomas Hitzlspegrer (AG-Chef) und Claus Vogt (amtierender Präsident) ist auch Unternehmer Volker Zeh noch im Rennen. Zudem sucht der Vereinsbeirat nun per Headhunter noch nach eigenen Kandidaten.
Weil das für die bis zur geplanten Mitgliederversammlung am 18. März ziemlich viele offene Fragen mit nach wie vor hohem Konfliktpotenzial sind, wird nun die Forderung nach einer Verschiebung lauter.
Schon der Fan-Ausschuss hatte eine Verlegung vor Tagen ins Spiel gebracht. Am Donnerstag hat sich nun auch die Ultra-Gruppierung "Schwabensturm Stuttgart 2002" in einer Stellungnahme dafür eingesetzt. Die Mitgliedschaft hätte "ohne ein Verschiebung eine deutlich schlechtere Position, über die in die Öffentlichkeit getragenen Vorwürfe eine bestmögliche Erläuterung zu erlangen".
Zudem bliebe zu wenig Zeit, Genaueres über die inhaltlichen Ziele der Kandidaten zu erfahren. Und die Datenaffäre müsse ebenfalls zunächst "zu 100 Prozent und auch gegen jeden internen Widerstand aufgeklärt werden".
Mit einer Verschiebung verbinden die Fans zudem die Hoffnung auf eine Präsenzveranstaltung. Nach derzeitigem Stand ist eine solche im März 2021 aufgrund der Corona-Pandemie ziemlich sicher nicht möglich. Die Vorbereitungen für eine digital abgehaltene Mitgliederversammlung laufen daher bereits seit Wochen.
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Sportredaktion