Eigentlich wollte Hamadi Al Ghaddioui nach der Länderspielpause voll angreifen. „Er wünscht sich im Training mehr Tore, mehr Präsenz und ich versuche, mich nun mehr aufzudrängen“, sagte der 30-jährige VfB-Stürmer nach dem letzten von mehreren Gesprächen mit dem Chefcoach Pellegrino Matarazzo.
Bisher hatte es Al Ghaddioui ja nur auf drei Bundesliga-Kurzeinsätze mit in Summe 18 Minuten Spielzeit gebracht. „Ich erwarte natürlich mehr von mir, als Sportler muss man sich selbst immer an das Leistungsmaximum bringen“, sagte Al Ghaddioui noch am Donnerstag.
Einen Tag später ist nun klar, dass sich der gebürtige Bonner, der in der Vorsaison mit 10 Pflichtspieltreffern hinter Nicolas Gonzalez (15 Tore) der zweiterfolgreichste VfB-Torjäger gewesen ist, weiter hinten anstellen muss. Diesmal aus gesundheitlichen Gründen.
Denn Hamadi Al Ghaddioui hat sich am Freitag im Training am Schambein verletzt. Die erste Prognose der medizinischen Abteilung des VfB besagt, dass der Stürmer in diesem Kalenderjahr nicht mehr spielen kann.
Ob sein Kollege Momo Cissé in diesem Jahr noch einmal eingreifen kann, ist ebenfalls offen.
Sportredaktion