Für Nationalspieler Maurice Deville steht ein besonderes Spiel bevor. Mit dem 1. FC Saarbrücken trifft der Stürmer am Sonntag im Südwest-Derby der dritten deutschen Liga auf seinen Ex-Club 1. FC Kaiserslautern mit Trainer Jeff Saibene (Anpfiff: 14 Uhr). Der Start bei seinem neuen Club aus dem Saarland verlief für den Luxemburger holprig: Der Wunschspieler von FCS-Trainer Lukas Kwasniok absolvierte nach zwölf Spieltagen nur ein Spiel über 90 Minuten.
"Es war nicht immer so einfach, weil ich auch oft mit der Nationalmannschaft unterwegs war. Das war nicht förderlich, um ins Team reinzukommen", sagte Deville auf der Presskonferenz vor der Begegnung. Kwasniok ergänzte: "Wir hatten vor etwa drei Wochen ein Gespräch, weil ich den Eindruck hatte, dass Maurice und auch der Verein eine andere Erwartungshaltung hatten. Es war nicht leicht für ihn. Er ist später eingestiegen, war dann angeschlagen und zwischendurch immer wieder weg."
Nach dem Gespräch, so der Coach, habe der 28-Jährige eine ganz andere Aura gezeigt. "Wir wollen jetzt, dass er noch torgefährlicher wird", sagt Kwasniok über seinen Angreifer, der seine beiden Saisontore Anfang Oktober beim 4:0-Sieg gegen Halle erzielte. "Wenn ich sehe, was Maurice für ein Pfundskerl ist, erhoffe ich mir natürlich ein paar Kopfballtore mehr. Und dass er die Box ein bisschen mehr bedroht." Da sei der Luxemburger aber auf einem guten Weg, ist sich der Trainer sicher.
So blickt Maurice Deville auf seine bisherigen Profistationen zurück.
jan