Christopher Martins spielt erst ein halbes Jahr in Russland, kann sich aber schon über seinen ersten Titel mit Spartak Moskau freuen. Am Sonntag setzten sich der Luxemburger und seine Teamkollegen im Pokalfinale mit 2:1 gegen Stadtrivale Dynamo durch. Für Martins, der in der Schweiz mit den Young Boys Bern zwei Mal Meister und ein Mal Cupsieger wurde, ist es der vierte große Erfolg.
Im Moskauer Luzhniki Stadion sorgte Martins während der kompletten Partie für Ordnung im Spartak-Mittelfeld. Alexander Sobolev traf nach zehn Minuten zur Führung, bevor Dynamos Arsen Zakharyan in der 55.' das Ausgleichstor gelang.
Dass Spartak am Ende jubeln durfte, verdankten Martins und Co. dem Niederländer Quincy Promes, der nach 72 Minuten den 2:1-Siegtreffer erzielte. In der Nachspielzeit hätte Daniil Fomin die Verlängerung erzwingen können, der Elfmeter des Russen ging jedoch deutlich über das Tor.
Trotz des Erfolgs darf der Pokalsieger aufgrund der UEFA-Sanktionen in der kommenden Saison nicht in der Europa League antreten.
Martins sprach wenige Wochen nach Kriegsbeginn über seinen Wechsel nach Russland.