Für Gerson Rodrigues wartet bei seinem neuen Verein bereits am Sonntag (19.30 Uhr) ein besonderes Spiel: Wenn Eyüpspor (5. Platz) in der zweiten türkischen Liga bei Tabellenführer Ankaragücü antritt, trifft der 26-Jährige auf seinen Ex-Club. „Es fühlt sich komisch an", sagte der Nationalspieler in einem Interview mit Eyüpspor. „
Ich hatte gute Momente bei Ankaragücü, aber so ist das Leben. Jetzt bin ich hier und will das Spiel gewinnen."
Rodrigues profitiert davon, dass er bei seiner neuen Herausforderung Unterstützung von FLF-Kollege Olivier Thill bekommt. Während Rodrigues von Dynamo Kiew in die Türkei wechselte, kam Thill ebenfalls aus der Ukraine, von Vorskla Poltava. „Ich bin froh, dass Oli hier ist. Wir wollen dabei helfen, dass das Team den Sprung in die erste Liga schafft."
Doch der 26-Jährige schlug auch nachdenkliche Töne an. „Ich hatte Glück, dass ich nicht in der Ukraine war, als der Krieg ausbrach", erzählte Rodrigues, der in dieser Zeit beim französischen Erstligisten Troyes spielte. „Aber meine Familie war da, und ich habe sie rausgeholt."
Lesen Sie hier, was Nationaltrainer Luc Holtz über Gerson Rodrigues denkt.
jan