Trotz des Corona-Chaos im Vorfeld mit zahlreichen Ausfällen hat der FSV Mainz 05 durch ein 1:0 gegen Titelanwärter RB Leipzig für eine große Überraschung in der deutschen Bundesliga gesorgt und Jesse Marsch das Ligadebüt beim sächsischen Vizemeister gründlich verdorben.
Der Mainzer Kapitän Moussa Niakhaté (13.') belohnte die beherzte Leistung der Mannschaft von FSV-Trainer Bo Svensson vor 10.500 restlos begeisterten Zuschauern mit dem Siegtreffer.
Nach vier Coronafällen, darunter drei Spieler, war die Lage bei den Mainzern extrem angespannt - weil auch acht nicht geimpfte und nicht namentlich genannte Profis in Quarantäne geschickt wurden. Einzig der Ausfall von Stürmer Karim Onisiwo war vor Spielbeginn offiziell bekannt gegeben worden.
Leandro Barreiro stand erneut in der Startelf und spielte die gesamte Partie im Mittelfeld. Mit dabei war erstmals auch Timothé Rupil. Der erst 18-Jährige durfte Bundesligaluft schnuppern und saß die gesamte Partie auf der Ersatzbank.
jg