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Rassismus-Eklat beim 1. FC Kaiserslautern

20:02
26.01.2021
Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat rassistische Anfeindungen gegen den sportlichen Rivalen Türkgücü München scharf verurteilt und in einem offenen Brief Stellung bezogen. Aufsichtsratsboss Rainer Keßler sagte: „Es ist unerträglich, dass rechte Gruppierungen den Versuch unternehmen, den 1. FC Kaiserslautern – seinen Namen, seine Historie und Werte – sowie das Fritz-Walter-Stadion für menschenverachtende Parolen und ihre Ideologien zu missbrauchen.“

Im Vorfeld hatte die rechtsextreme Partei „Der III. Weg“ direkt vor dem Stadion Banner mit der Aufschrift „Türkgücü nicht willkommen“ platziert und dazu in der Stadt tausende Banner verteilt. Der Traditionsclub aus der Pfalz veröffentlichte dazu vor dem Spiel am Dienstagabend (0:0) einen Tweet mit einer Antwort seiner Fans: „Maul halten, wenn die Westkurve spricht! Wer hier willkommen ist, entscheidet nicht ihr!“

Sowohl Inhalt als auch Ort der Darstellung seien für die FCK-Verantwortlichen um Trainer Jeff Saibene „nicht zu tolerieren“. Der Verein verwies auf das Betze-Lied, in dem es heißt: „Jeder Club ist uns willkommen, jede Mannschaft gern gesehen.“ Stattdessen seien es „Nazis und Rechtsextremisten wie ihr, die auf dem Betze nicht willkommen sind“, richtete der Fußballclub an die Partei aus.

dpa

Bittere Niederlage für Sinani

19:39
26.01.2021
Mit einem Nackenschlag in der Nachspielzeit haben Danel Sinani und Waasland-Beveren in der belgischen Jupiler League verloren. Das Team des Luxemburgers verlor am Dienstagabend mit 2:3 gegen Malines. Nachdem die Gäste durch Walsh (9.') und Shved (26.') mit 2:0 geführt hatten, traf Faucher per Doppelpack (60.', 70.') für die Hausherren. Sinani wurde kurz vor dem Ausgleich eingewechselt. Den Siegtreffer für Malines erzielte erneut Shved in der 90. + 2.'. Nach der bitteren Niederlage steckt Waasland weiterhin im Abstiegskampf fest, das Team ist Tabellenletzter.

jan