Die Weiterentwicklung der Netzengpassmanagementprozesse ist dementsprechend nötig, um auch hohe Investitionen in die Netzinfrastruktur zu vermeiden. Digitale Plattformen, die eine Vermittlung zwischen Anbietern und Nachfragern ermöglichen, sind darum einer der wichtigsten Punkte. C/sells-Felx-Plattformen bieten hier ein starkes Konzept, aber natürlich brauchen auch sie einen korrekten regulatorischen Rahmen. Kleinteilige Flexibilität muss technologieoffen und kosteneffizient in die bestehenden Netzengpassmanagementprozesse eingebunden werden, damit die Anlagenbetreiber einen einfacheren Zugang haben.
Aber es gibt auch Hemmnisse, wie die ARegV, die die Flexibilität eher behindert, ebenso wie vor allem im ländlichen Raum die Abstimmung von Erzeugung und Verbraucht nicht immer die richtigen digitalen Grundlagen findet. Außerdem fehlen bisher die Anreize, sich als Anbieter oder Nachfrager zu beteiligen. An solchen Punkten gibt es noch viele Baustellen, die bekannt sind, aber an denen noch viel gerabeitet werden muss.
Dr. Diana Mantel