Zellularität gehört zu den Grundpfeilern der erfolgreichen Energiezukunft – und wird durch Partizipation aller erst wirklich möglich. Sie ist das Credo der C/sells Community – und die Referentin, Prof. Dr. Anke Weidlich (Vorstand SmartGridsBW e.V. & Universität Freiburg), gibt Einblick, wie das genau sich das entwickelt hat und was es bedeutet. Auch sie beginnt mit der Frage, was bleibt - und auch sie sieht hier eine Menge. "Der primäre Output ist ein gemeinsam gereiftes Verständnis, wie die Energiewende zu gestalten ist", so Weidlich.
Und hier kommt immer wieder die Zelle als Element hinzu, dabei ist der Begriff aber sehr breit gefasst. Eine Zelle ist autonom, aber nicht unbedingt autark, sondern sie gestaltet sich vielseitig. Zellen sind miteinander verbunden, und zellulare Strukturen reduzieren Komplexität, eben genau das, was auch die dezentrale Energiewirtschaft der Zukunft braucht. "Würden wir heute noch mal das Logo für C/sells entwickeln, würden wir statt einer Wabe vielleicht stärker die Vernetzung und Verbindung betonen", erklärt Weidlich ihre Ausführungen. Denn diese Aspekte wurden immer stärker in den Definitionen von C/sells.