Letztes Update:
20201216153805

Zellen als Räume autonomer und partizipativer Gestaltung schaffen

08:47
15.12.2020
Zellularität gehört zu den Grundpfeilern der erfolgreichen Energiezukunft – und wird durch Partizipation aller erst wirklich möglich. Sie ist das Credo der C/sells Community – und die Referentin, Prof. Dr. Anke Weidlich (Vorstand SmartGridsBW e.V. & Universität Freiburg), gibt Einblick, wie das genau sich das entwickelt hat und was es bedeutet. Auch sie beginnt mit der Frage, was bleibt - und auch sie sieht hier eine Menge. "Der primäre Output ist ein gemeinsam gereiftes Verständnis, wie die Energiewende zu gestalten ist", so Weidlich. 

Und hier kommt immer wieder die Zelle als Element hinzu, dabei ist der Begriff aber sehr breit gefasst. Eine Zelle ist autonom, aber nicht unbedingt autark, sondern sie gestaltet sich vielseitig. Zellen sind miteinander verbunden, und zellulare Strukturen reduzieren Komplexität, eben genau das, was auch die dezentrale Energiewirtschaft der Zukunft braucht. "Würden wir heute noch mal das Logo für C/sells entwickeln, würden wir statt einer Wabe vielleicht stärker die Vernetzung und Verbindung betonen", erklärt Weidlich ihre Ausführungen. Denn diese Aspekte wurden immer stärker in den Definitionen von C/sells. 

Dr. Diana Mantel

Der Austausch als Grundlage

08:43
15.12.2020
Der Anfang war nicht leicht, erinnert sich Reuter, am Anfang gab es sogar Auseinandersetzungen - aber das ist lange her. Die Zusammenarbeit ist heute sehr konstruktiv. Götz betont: "C/sells hat uns geholfen, das Miteinander zu sehen, dass wir nur Erfolg haben, wenn wir zusammenarbeiten und erkennen, dass jeder eine besondere Rolle einnimmt." Das sieht er auch als eine Möglichkeit für den Club an: Hier muss es um Austausch gehen, denn gerade neue Technologien brauchen den Austausch von allen Seiten. 

Und es gibt gerade noch einen Erfolg von C/sells: Schon über 50 Unternehmen und Personen haben sich zum Club angemeldet.

Dr. Diana Mantel