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20201202192806

Menschen hinter dem Projekt: Prof. Dr. Anke Weidlich

19:25
02.12.2020
Folgende Situation: Ein Gebäude erzeugt zu viel Strom, beispielsweise durch Solarzellen, als es selbst benötigt – wohin damit? Ideal wäre es, wenn dieser Strom von anderen genutzt werden könnte, die gerade Strom benötigen – und genau daran arbeitet und forscht Prof. Dr. Anke Weidlich am Institut für Nachhaltige Technische Systeme an der Albert-Ludwigs-Universität Freiberg. Im Mittelpunkt steht dabei das Flexibilitätspotential, durch das man bestimmen kann, wie stark flexible Verbraucher und Erzeuger am Energiesystem teilnehmen und dort mit Strom handeln können. Dafür glaubt Weidlich auch daran, dass neue Investitionen gezielt in die richtigen Technologien gelenkt werden müssen, damit die richtigen Anreize entstehen.

Flexibilität, das ist nicht nur einer Schwerpunkte von Weidlichs Arbeit, sie braucht und schätzt das auch an ihrer Arbeit: „In meinem Job bin ich gezwungen, mir immer wieder neues Wissen anzueignen. Es macht Spaß, ständig dazuzulernen.“ Am Ende soll ein ganzheitliches Verständnis für die Möglichkeiten und Grenzen von zellulären Energiesystemen entstehen, das ist ihr Ziel, denn: „Wer, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt? Wir müssen das Klimaproblem lösen, darum kommen wir nicht herum. Die Energiewende ist unsere aussichtsreichste Lösung hierfür.“ Mehr über Weidlichs Arbeit kann man hier erfahren.

Dr. Diana Mantel

Advertorial
Kapitel

Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg e.V.

Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg e.V. – Energien intelligent vernetzen

08:08
02.12.2020
Die Förderung intelligenter Energienetze (Smart Grids Infrastruktur) und damit zusammenhängender Produkte und Dienstleistungen – dies ist der Zweck der 2013 gegründeten Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg e.V. (SmartGridsBW). Unser langfristiges Ziel ist eine weitgehend CO2-freien Energieerzeugung.

Wie wird dies umgesetzt? SmartGridsBW vernetzt unterschiedliche Akteurinnen und Akteure aus Energiewirtschaft, Industrie und Wissenschaft zum Thema Smart Grids in Baden-Württemberg und darüber hinaus, fördert die Akzeptanz von Smart Grids-Technologien und ermittelt Handlungsbedarfe zur Weiterentwicklung regulatorischer sowie energiepolitischer Rahmenbedingungen. Dabei denken wir über die Stromwende hinaus auch an die Verzahnung mit anderen Sektoren. So sind wir zu den Themenschwerpunkten „Smart Meter Rollout“, „Smarte Quartiere und Sektorkopplung“ und „E-Mobilität“ tätig und arbeiten damit an der weiteren Digitalisierung unseres Energiesystems.

Auch bei der Entstehung von C/sells spielt SmartGridsBW eine entscheidende Rolle. So entwickelte der Verein durch das ehrenamtliche Engagement seiner Vorstände und Mitglieder 2013 den Förderantrag für C/sells. Bald fanden sich weitere künftige C/sells-Partner, die ein überregionales Konsortium von Akteuren aus Baden-Württemberg, Bayern und Hessen bildeten. Diese drei Bundesländer bilden den sinnbildlichen „Solarbogen Süddeutschland“ und fokussieren im Projekt C/sells das Energiesystem der Zukunft. SmartGridsBW obliegt in C/sells einerseits die Leitung und Umsetzung des Arbeitspakets 2.7. „Partizipationsarbeit in komplexen Strukturen mit Partikularinteressen“ sowie andererseits die Regionalkoordination für Baden-Württemberg. So setzten wir in neun C/sells-Citys Beteiligungs- und Dialogformate sowie innovative Mitmachaktionen um und etablierten einen institutionalisierten, fachlichen Austausch und die Vernetzung der baden-württembergischen C/sells-Partner. Auch damit agieren wir im Rahmen unseres Auftrags, Akteure zusammen und die Energiewende in den Dialog zu bringen.