Letztes Update:
20200728123755

Aussagen aus den Vernehmungen

12:34
28.07.2020
Hauptkommissar D. berichtet, dass B. in den Vernehmungen vermeintliche Fehler eingestand. So sei es aus Sicht von B. ein Fehler gewesen, im Auto nach einem Feuerzeug zu suchen. In dieser Situation wurde er von einem Polizisten am Hals getroffen. Ein Fehler sei es deshalb gewesen, weil B. mehrere Feuerzeuge in seinen Taschen hatte. "Das hatte er in diesem Moment einfach vergessen", habe B. ausgesagt.

Anja Guse

Aussagen aus den Vernehmungen

12:31
28.07.2020
Doch erst als B. am Tag der Tat das Haus seines Vaters verlassen und den Schlüssel weggeworfen hatte, stand für B. endgültig fest, seinen Plan durchzuziehen, so Hauptkommissar D. 

Anja Guse

Aussagen aus den Vernehmungen

12:23
28.07.2020
Laut Hauptkommissar D. gab es drei Ereignisse in B.s Leben, die zur Tat geführt haben. 
1. 2013: als B. eine Bauchoperation (Magendurchbruch) hatte und "dem Tode näher war als dem Leben." B. sei von der Gesellschaft und den Ärzten enttäuscht gewesen. Er brauchte etwa ein Jahr, um zu genesen und hatte kaum gesellschaftlichen Kontakt.
2. 2015 erlebte B. mit der Flüchtlingskrise eine Zäsur. Zu diesem Zeitpunkt habe B. beschlossen, sich zu bewaffnen. B. fing an, Waffen selbst zu bauen.
3. 2019: Der Terroranschlag auf zwei Moscheen in Christchurch am 15. März wurde zu B.s Vorbild. Das Attentat zeigt ihm, was man tun könnte.

Anja Guse

Aussagen aus den Vernehmungen

12:12
28.07.2020
"Feind am Boden, nochmal drauf" - so erklärte B. in einer Vernehmung, warum er nochmals auf die bereits leblose Passantin L. schoss, berichtet der Hauptkommissar. Stephan B. wollte auf keinen Fall davon überrascht werden, dass ein "Feind" wieder aufsteht.

Anja Guse