Letztes Update:
20200901092653

09:24
01.09.2020
"Die ersten Tage danach war ich einfach nur erschöpft. "
"Etwas später habe ich dann psychologische Hilfe in Anspruch genommen. "
"Ich komme einfach nicht darüber hinweg, das zwei Menschen tot sind, weil ich es nicht bin. Mir wäre es persönlich lieber gewesen, er hätte mich getroffen und nicht zwei andere Menschen." 

Bei der Aussage freut sich der Angeklagte erneut.

Martin Weigle

09:22
01.09.2020
Die Zeugin lacht darüber, dass ihre ursprünglichen Pläne zum Beispiel das Landesmuseum in Halle zu besuchen, durch den Anschlag und die Folgen nicht umgesetzt werden konnten. Sie sei froh darüber gewesen, dass sie ihr Zugticket noch kurzfristig umbuchen konnte.

Martin Weigle

09:19
01.09.2020
"Im Krankenhaus warteten wir dann darauf, dass wir das Fasten brechen konnten. Inzwischen wurden wir von der Polizei vernommen."
"Immer wieder habe ich dabei geholfen, zu übersetzen."
"Die Kommunikation mit der Polizei war an dem Tag sehr schwierig."

Martin Weigle

09:17
01.09.2020
Es gibt Unstimmigkeiten zwischen der Richterin und einer  Nebenklagevertreterin über die Art der Fragestellung der Richterin.
Sie versuche Dinge zu rechtfertigen, die die Zeugin gestört haben, so der Vorwurf.

Martin Weigle

09:14
01.09.2020
Es war so abstrus, dass dort Polizisten im Einsatz waren, die nicht wussten, dass der Einsatz an einer Synagoge war. Auch nicht fünf Stunden nach dem Anschlag. Ich fand das alles sehr befremdlich. Auch dass der Bus nicht innerhalb des Sichtschutzes geparkt war, obwohl es genug Platz gab. Diese Wartezeit immer wieder und dazu die Fotografen, denen wir im Prinzip ausgeliefert war.

Martin Weigle