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Covid-19 auch Thema bei US-Präsidentschaftsdebatte

06:47
23.10.2020
220.000 Tote durch das Corona-Virus sollten US-Präsident Donald Trump nach Meinung von Herausforderer Joe Biden das Amt kosten. „Niemand, der für so viele Todesfälle verantwortlich ist, darf Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika bleiben“, sagte Biden am Donnerstag (Ortszeit) bei der zweiten und letzten TV-Debatte zur US-Präsidentschaftswahl in Nashville. Etwa 100.000 Menschenleben hätten gerettet werden können.

Biden betonte, dass Trump noch immer nicht wisse, wie er die Pandemie bekämpfen solle: „Wir werden durch einen dunklen Winter gehen - und er hat keinen Plan“. Biden sagte, als Präsident würde er alle Menschen dazu anhalten, eine Gesichtsmaske zu tragen. Auch würde er in Schnelltests investieren und nationale Standards zur Öffnung von Schulen und Unternehmen festlegen. Trump ließ Bidens Kritik nicht an sich heran: „Es ist nicht meine Schuld, dass es hierhier gekommen ist. Es ist Chinas Schuld.“

Die Corona-Pandemie hat in den USA mehr als 220.000 Menschen das Leben gekostet. Trump behauptet, durch sein Krisenmanagement womöglich Millionen Tote verhindert zu haben. Trump wurde zu Monatsbeginn selber positiv auf das Coronavirus getestet und wegen seiner Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt. Nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus rief der Präsident die Amerikaner dazu auf, „keine Angst“ vor dem Virus zu haben.

Sarah Cames

Corona: Unterricht mit Unwägbarkeiten

06:37
23.10.2020
In Corona-Zeiten von Alltag zu sprechen fällt schwer, doch müht man sich derzeit an Luxemburgs Schulen um einen möglichst normalen Unterrichtsablauf. So auch im beschaulichen Préizerdaul.

Sarah Cames