Letztes Update:
20201117163103

Rheinland-Pfalz: Nur noch maximal 25 Teilnehmer bei privaten Feiern

13:51
22.10.2020
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie dürfen in Rheinland-Pfalz von Montag an nur noch maximal 25 Menschen an privaten Feiern „in angemieteten oder zur Verfügung gestellten“ Räumen teilnehmen. Diese Entscheidung des Ministerrats teilte Regierungschefin Malu Dreyer (SPD) am Donnerstag mit.

Bisher waren private Feierlichkeiten noch teils mit bis zu 75 Personen möglich. Die Regelung gilt landesweit. Private Partys und Familienfeiern seien nach wir vor die Hauptursache für die rasant steigenden Corona-Infektionszahlen, sagte Dreyer. „Es ist derzeit nicht die Zeit für Feiern“, rief sie die Bevölkerung zur Zurückhaltung auf.

Jörg Tschürtz

RTL-„Dschungelcamp“ in Wales fällt wegen Corona aus

12:44
22.10.2020
Das ursprünglich für Anfang 2021 geplante RTL-„Dschungelcamp“ in Wales wird wegen der Corona-Pandemie abgesagt. „So sehr uns diese Produktion am Herzen liegt, die Sicherheit und die Gesundheit für alle Beteiligten haben absolute Priorität“, erklärte RTL-Unterhaltungschef Markus Küttner am Donnerstag. Man plane nun eine „neue, spannende“ Show zu dem Format mit den beiden Dschungel-Moderatoren Sonja Zietlow (52) und Daniel Hartwich (42) in Deutschland. Ein RTL-Sprecher stellte allerdings klar, dass es sich nicht um ein „'Dschungelcamp' in Deutschland“ handeln werde. 

Jörg Tschürtz

Zwei neue Coronavirus-Varianten in Norwegen

12:11
22.10.2020
In Norwegen sind zwei Varianten des Corona-Virus Sars-CoV-2 aufgetreten, die in dem Land bisher nicht festgestellt worden waren. Die Gesundheitsbehörde FHI (Folkehelsemyndigheter) untersucht nun, ob diese Varianten schneller übertragbar sind. Abteilungsleiterin Line Vold sagte am Donnerstag dem Norwegischen Rundfunk NRK, Analysen des genetischen Materials zeigten, dass beide Typen sich sehr ähnlich seien.

Die eine Variante, die bereits in Australien und anderen europäischen Ländern aufgetreten sei, verbreitete sich dem Bericht zufolge in einem Bus mit Senioren, die im September eine Rundreise durch Norwegen gemacht hatten. 36 der 40 Fahrgäste steckten sich an, insgesamt werden 100 Infektionen an verschiedenen Orten mit der Busreise in Verbindung gebracht. Niemand sei lebensbedrohlich erkrankt, hieß es.

Die Infizierten werden nun in einem Forschungsprojekt ein halbes Jahr beobachtet. „Wir denken, dass es sich um eine ansteckendere Variante des Virus handelt, die sich im Bus befand“, sagte die Ärztin Heidi Syre, die das Forschungsprojekt leitet, dem NRK.

Die andere Variante trat dem Bericht zufolge bisher an zwei Orten auf. In einer Werft in Hyllestad wurden 80 Menschen infiziert. In Trondheim sind mehr als 1.000 Personen in Quarantäne, nachdem sich das Virus seit Anfang Oktober von einer Gaststätte aus verbreitet hat.

Jörg Tschürtz