Letztes Update:
20201117163103

Drei Corona-Fälle im Krankenhaus Kirchberg

10:58
22.10.2020
Nach dem CHL meldet nun auch das Krankenhaus Kirchberg mehrere Corona-Fälle. In der Abteilung 5A für Orthopädie wurden drei Personen positiv getestet, wie der Website der Hôpitaux Schuman zu entnehmen ist. Vorerst werden auf der Station keine neuen Patienten aufgenommen. Geplante Behandlungen wurden verschoben.

Am Mittwoch waren auf der CHL-Station für "Traumatologie et chirurgie vasculaire" insgesamt acht Personen, darunter fünf Patienten, positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet worden. Als Präventivmaßnahme wird die Station vorerst abgeschirmt.

Jörg Tschürtz

Polen meldet Rekordzahl an Neuinfektionen

10:20
22.10.2020
Auch Polen verzeichnet eine Rekordzahl bei den Corona-Neuinfektionen. Innerhalb von 24 Stunden wurden 12.107 neue Fälle gemeldet, wie das Gesundheitsministerium in Warschau am Donnerstag mitteilte. In diesem Zeitraum kamen 168 Todesfälle in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung hinzu. Seit Beginn der Pandemie starben mehr als 4000 Menschen.

Es wird erwartet, dass das ganze Land demnächst zur Roten Zone erklärt wird, wie die Nachrichtenagentur PAP unter Berufung auf Regierungssprecher Piotr Mueller berichtete. Damit gehen weitere Einschränkungen wie die Begrenzung von Versammlungen auf maximal zehn Personen einher. Pläne für landesweite Ausgangsbeschränkungen gebe es indes nicht, hieß es in Warschau.

dpa

Deutschland setzt Polen und Schweiz auf Corona-Risikoliste

10:17
22.10.2020
Die deutsche Bundesregierung hat die Nachbarländer Polen und Schweiz, fast ganz Österreich und große Teile Italiens mit Wirkung ab dem kommenden Samstag zu Corona-Risikogebieten erklärt.

Die Kanarischen Inseln werden dagegen von der Risikoliste gestrichen, wie das Robert Koch-Institut am Donnerstag auf seiner Internetseite mitteilte. Auch Großbritannien bis auf die Kanalinseln und Überseegebiete, ganz Irland und Liechtenstein gelten ab Samstag als Risikogebiete. Hinzu kommen einzelne Regionen in Bulgarien, Estland, Kroatien, Schweden, Slowenien und Ungarn.

Die Einstufung als Risikogebiet und die damit automatisch verbundenen Reisewarnungen des Auswärtigen Amts bedeuten zwar kein Reiseverbot, sollen aber eine möglichst große abschreckende Wirkung auf Touristen haben. Das Gute für den Urlauber: Er kann eine bereits gebuchte Reise stornieren, wenn sein Ziel zum Risikogebiet erklärt wird. Das Schlechte: Rückkehrer aus den Risikogebieten müssen derzeit noch für 14 Tage in Quarantäne, können sich aber durch einen negativen Test davon vorzeitig befreien lassen.

Mit den neuen Entscheidungen der Bundesregierung kommen alle Grenzgebiete zu Deutschland außer die in Dänemark auf die Risikoliste. In Österreich ist nur noch das südliche Bundesland Kärnten ausgenommen. Außerdem gilt für Luxemburg eine Ausnahmeregelung.

dpa