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Deutschland: Corona-Höchststände führen zu massiven Einschränkungen

15:08
20.10.2020
Höchststände bei den Corona-Infektionen in mehreren Regionen Deutschlands haben zu neuen, teils massiven Einschränkungen für Bürgerinnen und Bürger geführt.

In dem am schlimmsten betroffenen Kreis Berchtesgadener Land in Bayern dürfen die Menschen die Wohnung nur noch aus triftigen Gründen verlassen. Schulen, Kitas oder Freizeiteinrichtungen und Restaurants müssen schließen.

Die Maßnahmen, die Bayern im Kreis Berchtesgadener Land nun ergriff, so massiv, dass sie fast einer Abriegelung gleichkommen. Seit Dienstagnachmittag gelten in der Region an der Grenze zu Österreich die ersten Ausgangsbeschränkungen seit dem Lockdown im Frühjahr - sie sollen vorerst für 14 Tage gelten.  Die strikten Ausgangsbeschränkungen zwangen hunderte Feriengäste zur Abreise.

Im ostdeutschen Bundesland Brandenburg werden in Regionen mit hohen Infektionszahlen künftig schärfere Begrenzungen für private Feiern und ein nächtliches Ausschankverbot umgesetzt, in Berlin gilt eine erweiterte Maskenpflicht.

dpa

Fußball: Zwei Progrès-Spiele fallen aus

14:18
20.10.2020
Die Corona-Pandemie wirbelt den Spielplan in der BGL Ligue auseinander. Zwei Spiele von Niederkorn fallen aus.

Sarah Cames

Lombardei und Kampanien planen Ausgangsverbote

13:52
20.10.2020
Die italienischen Provinzen Lombardei und Kampanien planen wegen drastisch steigender Corona-Zahlen nächtliche Ausgangsverbote. In der Lombardei im Norden sollen sie am Donnerstag beginnen. Nach Medienberichten dürfen die Bürger dann zwischen 23 Uhr und 5 Uhr ihr Haus nur noch aus wichtigem Grund wie Arbeit oder Krankheit verlassen. Die Lombardei, die auch bei der ersten Corona-Welle im Frühjahr stark betroffen war, habe eine solche Verschärfung der Maßnahmen bei der Regierung in Rom beantragt, schrieb die Zeitung „Corriere della Sera“.

Der Regionalpräsident von Kampanien, Vincenzo De Luca, kündigte am Dienstag ähnliche Maßnahmen an. Sie sollten in der Region im Süden, zu der Neapel gehört, am Freitagabend starten.

Den Berichten zufolge soll in der ökonomisch starken Lombardei mit rund zehn Millionen Einwohnern auch ein Teil des Einzelhandels, der keine Lebensmittel verkauft, an Wochenenden geschlossen werden. Der für Gesundheit zuständige Regionalkommissar Giulio Gallera warnte nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa am Dienstag im Radio vor einer erneuten Überlastung der Krankenhäuser. Wenn der Trend nicht gestoppt werde, könnten Ende Oktober rund 4000 Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern der Region liegen. Derzeit sind es rund 1100 Menschen.

dpa