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20201117163103

Slowenien verhängt nächtliche Ausgangssperre

15:42
19.10.2020
Wegen der rasch steigenden Anzahl von Infektionen mit dem Corona-Virus führt Slowenien ab diesem Dienstag eine nächtliche Ausgangssperre von 21.00 bis 06.00 Uhr früh ein. Dies gab Innenminister Ales Hojs am Montag in Ljubljana bekannt. Hojs begründete die Maßnahme damit, dass Untersuchungen zufolge der Großteil der Corona-Übertragungen bei privaten Zusammenkünften in den Abend- und Nachtstunden erfolge.

Bereits am Montag hatte das EU-Land einen 30-tägigen Pandemie-Notstand ausgerufen. Dieser hatte zunächst keine unmittelbare Konsequenzen, bildete aber die Grundlage für die nun von der Regierung verhängte nächtliche Ausgangssperre. Auch lokale Behörden können nun eigene Einschränkungen anordnen, um die Ausbreitung der Pandemie zu bremsen. Außerdem sind nunmehr Fahrten zwischen den zwölf Regionen des Landes nicht mehr erlaubt, außer es liegen triftige Gründe wie der Weg zur Arbeit vor.

Jörg Tschürtz

Luxemburg: 112 Neuinfektionen und zwei weitere Todesfälle

15:27
19.10.2020
Das Gesundheitsministerium hat am Montag 112 Neuinfektionen in Luxemburg gemeldet. 1.049 Tests wurden am Vortag durchgeführt. Zu Wochenbeginn sind die Werte üblicherweise relativ niedrig – einen dreistelligen Wert bei den täglichen Neuinfektionen gab es an einem Montag seit Beginn der Pandemie noch nie.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums starben binnen 24 Stunden zwei weitere Covid-19-Patienten. Inzwischen liegt die Gesamtzahl der Corona-Toten seit Anfang März bei 135, die der Infizierten bei 11.010.

Aktuell sind 2.404 Personen in Luxemburg aktiv infiziert. Von den an dem Virus erkrankten Personen werden 63 stationär behandelt – vier davon intensivmedizinisch.

Die Reproduktionszahl liegt derzeit bei 1,2 (Freitag: 1,29). Der Anteil positiver Tests betrug 10,7 Prozent.

In der vergangenen Woche wurden in Luxemburg insgesamt mehr als 1.150 Neuinfektionen registriert – der höchste Wert seit Ende März. Damals wurden allerdings auch positive Tests bei Grenzpendlern in den Statistiken berücksichtigt.

Jörg Tschürtz