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20201117163103

Corona-Test von finnischer Regierungschefin fällt negativ aus

09:02
18.10.2020
Nach ihrem frühzeitigen Verlassen des EU-Gipfels in Brüssel ist Finnlands Ministerpräsidentin Sanna Marin negativ auf das Corona-Virus getestet worden. Ein Ende ihrer freiwilligen Quarantäne bedeutet das jedoch nicht: Erst wenn auch ein weiterer Test am Montag negativ ausfalle, werde sie die Zeit der Selbstisolation beenden, teilte die finnische Regierung am Samstag mit.

Marin war am Freitag direkt nach ihrer Rückkehr aus Brüssel auf das Virus getestet worden. Die 34 Jahre alte Finnin hatte den EU-Gipfel zuvor sicherheitshalber vorzeitig verlassen, nachdem ein Corona-Fall in ihrer Umgebung bekanntgeworden war. Sie hatte am Mittwoch dieselbe Veranstaltung wie der Abgeordnete Tom Packalén besucht, der am Freitag mitgeteilt hatte, dass er positiv auf Corona getestet worden sei.

Auch der österreichische Außenminister Alexander Schallenberg befindet sich nach einem positiven Corona-Test in Quarantäne. Schallenbergs Regierungskollegen wurden ebenfalls auf das Corona-Virus getestet, wie das Bundeskanzleramt in Wien mitteilte. Die Tests seien alle negativ ausgefallen.  Es sei möglich, dass sich der 51-Jährige bei einem Treffen der EU-Außenminister in Luxemburg am vergangenen Montag mit dem Virus angesteckt habe, sagte eine Sprecherin Schallenbergs.

An dem Treffen hatte unter anderen auch Schwedens Außenministerin Ann Linde teilgenommen. Nach dem Bekanntwerden von Schallenbergs positivem Test begab sich Linde sicherheitshalber in häusliche Quarantäne. 

Unterdessen wurde auch die belgische Außenministerin und Vize-Regierungschefin Sophie Wilmès positiv auf das Corona-Virus getestet. Die Ansteckung sei vermutlich im Familienkreis erfolgt, teilte die Politikerin am Samstag mit.

Jörg Tschürtz

Chamber: CSV will Sondersitzung der Gesundheitskommission

08:56
18.10.2020
Wegen der steigenden Corona-Fallzahlen und der Entscheidung im Regierungsrat, vorerst keine weiteren gesetzlichen Maßnahmen zu ergreifen, fordert die CSV die Einberufung einer Sondersitzung des Chamber-Ausschusses für Gesundheit und Sport. Die Abgeordneten Martine Hansen und Claude Wiseler wollen von Premierminister Xavier Bettel und Gesundheitsministerin Paulette Lenert wissen, auf welchen wissenschaftlichen Daten die Entscheidung der Regierung beruhen.

Hier Auszüge aus der CSV-Mitteilung im Wortlaut: 

Virum Hannergrond vun den ëmmer nach séier steigende Covid-19-Infektiounszuele vun dësen Deeg, awer och virum Hannergrond vun de Covid-Decisioune vum Regierungsrot vum Samschdeg, den 17. Oktober 2020, erschéngt eis sou eng gemeinsam Reunioun dréngend noutwendeg ze sinn.

Fir eis als Deputéierten ass et zentral, déi selwecht Basis fir eis Decisiounen ze hunn, wéi d’Regierung. An dat och am wëssenschaftlechen Detail. Duerfir ass et fir eis wichteg, fir ze wëssen: Op wéi enge präzise wëssenschaftlechen Donnéeë baséieren Decisioune vun der Regierung? Fir dës Fro ze verdéiwen, géife mir eis bei dëser Reunioun och d’Presenz vun de Wëssenschaftler wënschen, déi d’Regierung a Covid-Froe beroden.

Jörg Tschürtz