Letztes Update:
20201117163103

Finnland sperrt erneut Touristen aus

15:54
23.07.2020
Finnland schließt seine Grenzen für Urlauber aus der Schweiz, Österreich und Slowenien. Dies aufgrund der steigenden Infektionszahlen in den drei Ländern. Auch Einreisen aus Frankreich, Spanien, Luxemburg, Portugal, Polen, Schweden und Tschechien bleiben weiterhin verboten, wie die Regierung am Donnerstag in Helsinki mitteilte. 

Bürger von 15 anderen europäischen Staaten dürfen weiterhin ohne Einschränkungen nach Finnland reisen. 

Jörg Tschürtz

Präzisierung zu Clustern

15:43
23.07.2020
Das Gesundheitsministerium hat am Donnerstag präzisierende Anmerkungen über sogenannte Cluster oder Infektionsherde an die Presse verschickt. Wie am Mittwoch berichtet, wurden zuletzt 33 dieser Herde in Luxemburg infiziert.

Mit zwölf Clustern sind die Lyzeen und Schulen am meisten betroffen, fünf Herde befinden sich in Alters- und Pflegeheimen, sechs Herde finden sich im Bau- und drei im Horesca-Sektor. Insgesamt gehören ungefähr 400 Personen zu diesen Gruppen.  

Laut dem Gesundheitsministerium dürfen die Begriffe Cluster und Infektionsquelle (source d'infection) aber nicht verwechselt werden. Von einem Cluster spricht man, wenn mehr als drei Personen sich über sieben Tage gesehen innerhalb der selben Gemeinschaft oder desselben räumlichen Kontexts angesteckt haben. Ein Beispiel wären drei oder mehr Geschwister, die sich auf einer Familienfeier infiziert haben. Die Schule der Kinder wäre somit als Cluster anzusehen, auch wenn die Infektion nicht an der Schule selbst geschehen sei. 

Bis heute gebe es keinen Beweis für eine Übertragung von Covid-19 im schulischen Kontext, betont das Ministerium.

Jörg Tschürtz

Drei neue Corona-Fälle im Saarland

14:56
23.07.2020
Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Menschen im Saarland hat sich bis Donnerstag um 3 auf insgesamt 2812 bestätigte Fälle erhöht. Dies teilte das Gesundheitsministerium in Saarbrücken mit (Stand: 17.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 174.

Von den positiv bestätigten Fällen seit dem ersten Auftreten des Virus im Bundesland gelten 2606 Menschen als geheilt. Aktuell werden von den Erkrankten vier stationär behandelt – keiner davon intensivmedizinisch.  

Jörg Tschürtz