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20201117163103

Auch Kroatien und Slowenien verzeichnen Corona-Rekorde

13:27
14.10.2020
Die EU-Länder Kroatien und Slowenien haben am Mittwoch jeweils Rekordwerte an neuen Infektionen mit dem Coronav-Vrus verzeichnet. In den vergangenen 24 Stunden sei in Kroatien bei 748 Menschen Sars-CoV-2 nachgewiesen worden, teilte der Krisenstab in der Hauptstadt Zagreb mit. Die bisher höchste Zahl von 542 Neuinfizierten war im 4,2-Millionen-Einwohner-Land am 8. Oktober registriert worden.

Vier Menschen starben demnach in den letzte 24 Stunden in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung. Seit Beginn der Pandemie im letzten Februar haben sich in Kroatien nachweislich 21.741 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. 334 Patienten starben mit dem Virus.

Im benachbarten Slowenien, einem Land mit 2,1 Millionen Einwohnern, meldeten die Behörden am Mittwoch 707 Neuansteckungen mit dem Corona-Virus. Die bisher höchste Zahl war am 10. Oktober mit 411 neuen Fällen registriert worden. Seit Beginn der Pandemie im März wurde das Virus bei 9.938 Menschen nachgewiesen. 175 Patienten starben an den Folgen der Infektion, zwei von ihnen in den letzten 24 Stunden.

Sarah Cames

Österreich und Schweiz mit Corona-Rekord-Zahlen

13:24
14.10.2020
In Österreich und der Schweiz ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus erneut auf Rekordwerte gestiegen. Binnen Tagesfrist wurden nach Angaben des Wiener Gesundheits- und Innenministeriums vom Mittwoch 1346 neue Fälle gezählt. In der Schweiz und Liechtenstein waren es 2823, etwa doppelt so viele wie am Vortag, wie das Bundesamt für Gesundheit berichtete.

In Österreich ist der Wert unter Berücksichtigung der Zahl der Einwohner etwa doppelt so hoch wie in Deutschland, in der Schweiz sogar fünf Mal so hoch. In der Schweiz waren es auf dem Höhepunkt der Pandemie am 23. März knapp 1500 Fälle gewesen.

Die meisten neuen Fälle verzeichneten Wien (402), Oberösterreich (234), Tirol (184), Niederösterreich (139) und Salzburg (134). Auch die Belegung der Betten mit Covid-19-Patienten auf Intensiv- wie Normalstationen in Österreichs Kliniken stieg zuletzt an. 

Sarah Cames