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Luxemburg: 208 Neuinfektionen, ein weiterer Todesfall

15:30
11.10.2020
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Luxemburg ist erneut stark angestiegen: Wie die Santé am Sonntag mitteilte, liegt die Zahl der Menschen, die sich nachweislich mit dem Virus infiziert haben, nun bei 9.722. Das sind 208 mehr als am Vortag. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden 5.275 Tests ausgewertet. 

Die Zahl der Todesfälle in  Verbindung mit dem Virus steigt auf 132. Das ist ein Todesopfer mehr als am Vortag. Erst am Samstag war ein weiteres Opfer gemeldet worden.

An Wochenden werden wie gewohnt nur die Zahl der Neuinfektionen, die Anzahl der ausgewerteten Tests und die Zahl der Opfer mitgeteilt.

LW-Springer

Bußen nach Corona-Verstößen in Israel

14:24
11.10.2020
In Israel hat die Polizei am Wochenende Tausende Verstöße gegen die Corona-Abstandsregeln mit Bußgeld geahndet. Wie ein Polizeisprecher am Sonntag mitteilte, hatten sich mehrere tausend ultra-orthodoxe Juden am späten Samstagabend in Jerusalem zum Feiertag Simhat Torah versammelt. Dabei seien Abstandsregeln und die Maskenpflicht missachtet worden. Zudem wurden in einer Synagoge vier Patienten mit Corona-Symptomen entdeckt. Zwei weitere Erkrankte wurden an Straßensperren gestoppt.

In der nördlichen Hafenstadt Haifa eröffneten die israelischen Streitkräfte am Sonntag zwei Corona-Stationen in einem zivilen Krankenhaus. Es ist das erste Mal, das israelische Soldaten Zivilisten medizinische Hilfe leisten. Damit könnte der Druck auf medizinische Einrichtungen im Norden Israels verringert werden, wo es viele arabische Dörfer mit hohen Infektionsraten gibt.

Israel ist von der Pandemie schwer betroffen. Unter den gut neun Millionen Einwohnern gab es bereits mehr als 290.000 Infektionen. 1.941 Menschen sind nach Angaben der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität bis Sonntag an oder mit Covid-19 gestorben. 

dpa

Mediziner: Geringes Risiko für Corona-Infektion über Augen

13:39
11.10.2020
Eine Corona-Infektion über die Augen ist nach Medizinerangaben unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Reibe man sich beispielsweise die Augen mit Corona-kontaminierten Händen, „wäre eine Übertragung auf die Nasenschleimhaut oder die Atemwege denkbar“, sagte Clemens Lange vom Universitätsklinikum Freiburg auf dem Jahreskongress der Deutschen Ophthalmologische Gesellschaft (DOG). Zuvor hatten mehrere Meiden darüber berichtet.

Es gibt im Kopf Verbindungen zwischen den Augen und der Nase wie etwa Tränenwege. Bei derzeitiger Studienlage „weist jedoch nichts darauf hin, dass wir die Augen als bedeutsame Eintritts- oder Austrittspforte des Virus betrachten müssen“, stellte Lange fest. Auf dem DOG-Kongress von Freitag bis Sonntag diskutierten die Teilnehmer in diesem Jahr online über diverse Aspekte der Augenmedizin.

dpa