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Frankreich verschickt 40 Millionen Schutzmasken an Bedürftige

20:53
22.07.2020
Frankreich will im Kampf gegen das Coronavirus rund sieben Millionen bedürftige Menschen mit kostenlosen Schutzmasken versorgen. Rund 40 Millionen wiederverwendbare Masken würden dafür bereitgestellt, sagte Frankreichs Gesundheitsminister Olivier Véran am Mittwochabend im Fernsehsender France 2. Die französische Post übernehme die Zustellung der Masken. In Frankreich gilt in öffentlichen Transportmitteln und geschlossenen öffentlichen Räumen eine Maskenpflicht.

Mehrere französische Verbraucherverbände fordern einen kostenlosen Zugang zu Masken für alle. Für einen Haushalt mit zwei Kindern würden pro Monat rund 100 Euro für Einwegmasken anfallen, sagte der Präsident der größten französischen Verbraucherorganisation „Que Choisir“, Alain Bazot, der Nachrichtenplattform Franceinfo. Er sehe die Verpflichtung zum Tragen einer Maske ein wenig wie eine Impfpflicht, sagte Bazot. Diese funktioniere nur, wenn sich alle beteiligen würden, und das wiederum gehe nur, wenn es kostenlos sei.

dpa

129 Neuinfektionen in Luxemburg

17:42
22.07.2020
Das Corona-Virus hat sich wieder etwas stärker in Luxemburg verbreitet. Nach aktualisierten Zahlen des Gesundheitsministeriums vom Mittwochabend (Stand 19.40 Uhr) wurden seit Dienstag 129 neue Fälle gemeldet, nach 86 am Dienstag und 35 am Montag. Seit Beginn der Pandemie wurden im Großherzogtum insgesamt 5.854 Infizierte registriert, davon haben 1.079 ihren Wohnsitz im Ausland.

Zwischen Dienstag und Mittwoch wurden 19.079 Personen auf das Corona-Virus getestet, so viele wie noch nie an einem Tag. Damit erhöht sich die Zahl der Tests, die seit Beginn der Pandemie durchgeführt wurden, auf 370.539.

Die Zahl der Todesfälle von infizierten Menschen blieb bei 111. Aktuell sind 1.214 Menschen in Luxemburg mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. In klinischer Behandlung befinden sich 59 Infizierte, davon werden fünf auf der Intensivstation versorgt.

Anmerkung: Die Santé hat die neuen Infektionszahlen am Mittwoch erst mit gut eineinhalbstündiger Verzögerung veröffentlicht.

Jörg Tschürtz